Virtuelle Landtagstour

 

Jusos im Mühlenkreis

 

SPD Minden-Lübbecke

 

NRWSPD - Die Fraktion

 

PresseSeit 85 Jahren treues Gewerkschaftsmitglied

Foro: IGM Minden

Mit 104 Jahren verkörpert Hermann Henke Geschichte der IG Metall / Doppelehrung gemeinsam mit Transnet

Minden (mt). "Ich kann auch noch stehen", ruft Hermann Henke in die Aula des Besselgymnasiums. Doch mit 104 Jahren darf der Gewerkschafter aus dem Kalletal bei der gemeinsamen Jubilarehrung der IG Metall und der Eisenbahnergewerkschaft Transnet bequem in seinem Rollstuhl sitzen bleiben.

13 870 Mitgliedsjahre bringen die 347 Jubilare gemeinsam "auf die Waage". Zwar sind nicht alle gekommen, aber für Hermann Henke ist das eine Herzensangelegenheit. Am 6. Juli ist er 104 geworden, mit 19 trat er in den damaligen Metallarbeiter-Verband ein. 85 Jahre, so viele Mitgliedsjahre kann mit weitem Abstand - bedingt durch Unterdrückung der Gewerkschaften durch die Nazis von 1933 bis 1945 - niemand aufweisen. Das nötigt nicht nur den Gewerkschaftskollegen von einst und jetzt Respekt ab, sondern auch Landrat Dr. Ralf Niermann, der Landtagsabgeordneten Inge Howe und dem stellvertretenden SPD-Bundesgeschäftsführer und designierten Bundestagskandidaten Achim Post sowie dem DGB-Vorsitzenden Roland Engels.

Veröffentlicht am 16.09.2008

 

PresseDer Deckel muss weg!

Finanzielle Lage der Behindertenhilfe im Fokus Anlässlich eines offenen Briefes mehrerer Mitarbeitervertretungen großer diakonischer Träger besuchte eine Delegation von SPD-Abgeordneten die Diakonische Stiftung Wittekindshof in Bad Oeynhausen. Dr. Olaf Winkelmann, Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat von Bad Oeynhausen, die SPD-Landtagsabgeordneten Inge Howe und Karl-Heinz Haseloh, die SPD-Bundestagsabgeordneten Wolfgang Spanier und Lothar Ibrügger, sowie Landrat Dr. Ralf Niermann erkundigten sich vor Ort mit der Mitarbeitervertretung (MAV) und Leitung des Wittekindshofes über die aktuelle finanzielle Situation der Behindertenhilfe.

Veröffentlicht am 11.09.2008

 

PresseSchießstand als Politikum

Der Ründerother Schützenverein wartet schon lange auf eine Entwidmung ihres Schießstandes. Diese ist für eine weitere Nutzung notwendig. Probleme gibt es dabei aber mit der Bahn.

Engelskirchen - Der Ründerother Schießstand ist zum Politikum auf Landesebene geworden. Bauministerium und Petitionsausschuss sind unterschiedlicher Meinung darüber, ob die Schützen hier weiter trainieren dürfen.

28 Jahre lang ging alles gut. Seit 1980 ist der Schützenverein Mieter des ehemaligen Güterschuppens, in dem zuvor ein Lebensmittelgeschäft untergebracht war, berichtet Vereinsgeschäftsführer Franz-Willi Speck. Die Güterhalle wurde damals mit Genehmigung der Bahn zum Schießstand ausgebaut. Auch die Polizei erteilte eine Erlaubnis, Kreisbauamt und Gemeinde wurden informiert.

Im April 2002 kam es dann zu dem spektakulären Beinahe-Einsturz des Giebels. Die Instandsetzung brachte das Kreisbauamt auf den Plan, das nun feststellte, dass die Nutzung des Bahnschuppens durch die Schützen illegal ist. Für eine neue Genehmigung bedürfe es einer Entwidmung des Gebäudes durch das Eisenbahnbundesamt - ein Vorgang, von dem sonst im Zusammenhang mit der Wiehltalbahn die Rede ist.

Darauf setzte ein längerer Streit ein, der vor zwei Jahren bei einem Ortstermin mit allen beteiligten Behörden beigelegt werden sollte. Die Bahnimmobilien-Gesellschaft versprach tatsächlich, die Entwidmung zu beantragen. Doch passiert ist bis heute nichts, klagt Schützengeschäftsführer Speck.

Veröffentlicht am 05.09.2008

 

PresseRadeln mit Herz

Foto: Armin Kühn/NW

SPD-Abgeordnete des Landtages in Bad Oeynhausen

Bad Oeynhausen "Auf dem Rad erlebt man die Vorzüge unserer Region am intensivsten", finde ndie beiden heimischen SPD-Landtagsabgeordneten Inge Howe und Karl-Heinz Haseloh.

Deshalb luden sie den Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses des Landes NRW, Günter Garbrecht und weitere Fraktionskollegen zu einer Fahrradtour durch den Mühlenkreis ein. So informierten sich die Politiker bei einem Zwischenstopp ausführlich im Herz- und Diabetiszentum NRW in Bad Oeynhausen.

"Ich sehe, Sie unternehmen etwas für ihre eigene Gesundheit und gehen mit gutem Beispiel voran", begrüßte Prof. Dr. Otto Foit die Besucher, um anschließend Struktur und Besonderheiten der Spezialklinik für Herz-Kreislauf und Diabetiserkrankungen tu erläutern und über den Stand modernster Thorax- und Kardiovaskularchirugie zu informieren.

Veröffentlicht am 04.09.2008

 

PresseSPD-Abgeordnete kritisieren NRW-Heimgesetz

Die ostwestfälischen SPD-Landtagsabgeordneten Günter Garbrecht (Bielefeld) und Inge Howe (Minden) haben gestern in Bielefeld Korrekturen am neuen NRW-Heimgesetz gefordert.

Nach ihrer Einschätzung behindert der Gesetzentwurf der Landesregierung alternative Wohnformen, die pflegebedürftigen Menschen eine ambulante Versorgung ermöglichen. Durch die enge Fassung des Gesetzes werde der Grundsatz „ambulant vor stationär“ ausgehebelt, wenn nicht sogar unmöglich gemacht, kritisierte Garbrecht.

Hintergrund der Kritik ist der in Paragraf 2 festgelegte Geltungsbereich des Gesetzes. Demnach fallen Wohnformen bereits unter das Heimgesetz, wenn sowohl der Wohnraum als auch der Pflegedienst jeweils von einem Anbieter gestellt werden.

Veröffentlicht am 01.09.2008

 

PresseBad Oeynhausen: Bahnhof soll barrierefrei werden

Inge Howe, Vorsitzende des Petitionsausschusses (r.), mit Demonstranten im Bahnhof Bad Oeynhausen. (FOTO: NW/SIELERMANN)

Über 100 Betroffene beim Anhörungstermin mit dem Petitionsausschuss / Aufzüge sollen im Juni fertig sein

Bad Oeynhausen. Pfiffe, Plakate, harsche Worte: Peter Kradepohl, Leiter des Regionalbereichs NRW bei der Bahn, hat sicher schon herzlichere Empfänge erlebt als gestern am Bahnhof Bad Oeynhausen. Hier schlug ihm der geballte Unmut von mehr als 100 Menschen mit Gehbehinderungen, viele davon im Rollstuhl, entgegen. Kradepohl versprach: „Bis 30. Juni 2009 sind die Aufzüge zu den Bahnsteigen fertig.“

Inge Howe, Vorsitzende des Petitionsausschusses im nordrhein-westfälischen Landtag, hatte den Bahnvertreter zum Ortstermin nach Bad Oeynhausen eingeladen. „Hat die Bahn kein Herz für Behinderte?“ fragten einige der Betroffenen auf Plakaten oder zeigten dem Bahnvertreter gar die „rote Karte“. „Ich würde gern auch von Bad Oeynhausen mit dem Zug fahren können“, erklärte Robert Block. Der 15-Jährige ist Schüler der Schule am Weserbogen und demonstrierte, weil er hofft, „dass wir es schaffen, die Aufzüge doch noch in diesem Jahr zu bekommen“.

Hintergrund: Im vergangenen Jahr hatte die Bahn schriftlich zugesichert, Aufzüge zu Gleisen noch in diesem Jahr zu bauen. Im Mai aber hatte sie das Versprechen zurückgenommen (wir berichteten). In der Modernisierungsoffensive, bei der 100 Bahnhöfe in NRW bis 2013 umgestaltet werden sollen, ist Bad Oeynhausen vertreten. „Wir werden die beiden Aufzüge vorziehen und Anfang des Jahres mit dem Bau beginnen“, erklärte Kradepohl. 480.000 Euro pro Stück kalkuliert die Bahn für die Aufzüge.

„Wer soll Ihnen denn diese Märchen noch glauben?“ rief da empört Ratsherr Rainer Müller-Held (Grüne). Und auch Wilhelm Brandt, Vorsitzender des Behindertenbeirates, erklärte: „Ich glaube gar nichts mehr. Wir wollen jetzt Taten sehen.“

„Ich kann den Ärger der Menschen 100-prozentig verstehen“, versicherte Kradepohl. Aber Bad Oeynhausen sei leider kein Einzelfall. „Dass hier großer Bedarf für einen behindertengerechten Ausbau besteht, das haben wir gesehen“, sagte er. Deshalb sei Bad Oeynhausen ja auch in das Modernisierungsprogramm aufgenommen, das einen kompletten behindertengerechten Umbau mit einem geschätzten Kostenvolumen von 5,3 Millionen Euro vorsieht. Doch wo Bad Oeynhausen auf der Prioritätenliste landet, sei noch nicht klar.

„Wir werden erstmal der Bahn vertrauen, dass sie ihre Zusagen einhält“, sagte Gerhard Göttsche, der die Petition beim Land eingereicht hatte. „Und wenn die Aufzüge nicht wirklich bis Ende Juni 2009 fertig sind, dann wird sich der Landtag mit dem Fall befassen“, versprach Inge Howe. „Und dann scheuen wir auch nicht davor zurück, auf Mehdorn zuzugehen.“ Im Petitionsausschuss werde sie voraussichtlich im September über den Ortstermin in Bad Oeynhausen berichten. Eine gute Nachricht hatte die SPD-Landtagsabgeordnete für die Schule am Weserbogen. Die hatte für März einen Ausflug der 9. Klasse mit der Bahn geplant. „Ohne Aufzüge müssen wir unseren Ausflug wohl ganz umplanen“, hatte Lehrerin Ute Busse befürchtet. „Die Bahn hat zugesichert, dass sie hier für eine Lösung sorgen wird, so dass die Schüler mit der Bahn fahren können“, so Howe.

Quelle: NW - Bad Oeynhausener Kurier, Mittwoch 13. August 2008

Veröffentlicht am 13.08.2008

 

PresseRollender Protest

Warum zum Ortstermin des Petitionsausschusses am Bahnhof massenhaft Rollifahrer erwartet werden

Bad Oeynhausen. Sie machen ihrem Ärger Luft: Mit einer geballten Präsenz von Rollstuhlfahrern am Bahnhof rechnet Wilhelm Brandt am kommenden Mittwoch. Dann wird sich der Petitionsausschuss des Landtages vor Ort ein Bild davon machen, wie verloren Menschen mit Gehbehinderungen am Bad Oeynhausener Bahnhof sind. „Ich gehe davon aus: Der Bahnhof wird voll“, so Brandt.

Eine Demonstration mag Brandt diese Zusammenkunft der Rollifahrer nicht nennen. „Wir wollen einfach zeigen, wie viele Menschen mit Behinderungen in Bad Oeynhausen zum Zug kommen wollen, es aber nicht können“, so der Vorsitzende des Behindertenbeirates.

Der bemüht sich schon seit neun Jahren, die Situation für Menschen mit Behinderung am Bahnhof zu verbessern. Ende vergangenen Jahres schien der Durchbruch schon geschafft. Die Bahn sicherte den Bau von zwei Aufzügen zu den Bahnsteigen zu – und zog das Versprechen Mitte Mai dieses Jahres wieder zurück (die NW berichtete).

Veröffentlicht am 06.08.2008

 

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