Foto: Armin Kühn/NW
SPD-Abgeordnete des Landtages in Bad Oeynhausen
Bad Oeynhausen "Auf dem Rad erlebt man die Vorzüge unserer Region am intensivsten", finde ndie beiden heimischen SPD-Landtagsabgeordneten Inge Howe und Karl-Heinz Haseloh.
Deshalb luden sie den Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses des Landes NRW, Günter Garbrecht und weitere Fraktionskollegen zu einer Fahrradtour durch den Mühlenkreis ein. So informierten sich die Politiker bei einem Zwischenstopp ausführlich im Herz- und Diabetiszentum NRW in Bad Oeynhausen.
"Ich sehe, Sie unternehmen etwas für ihre eigene Gesundheit und gehen mit gutem Beispiel voran", begrüßte Prof. Dr. Otto Foit die Besucher, um anschließend Struktur und Besonderheiten der Spezialklinik für Herz-Kreislauf und Diabetiserkrankungen tu erläutern und über den Stand modernster Thorax- und Kardiovaskularchirugie zu informieren.
Mit jährlich rund 4.500 Eingriffen am offenen Herzen verfügt das Zentrum über einen weltweit führenden Kompetenzvorsprung. Ute Schäfer, stellv. NRWSPD-Fraktionsvorsitzende, und Inge Howe stellten fest: "Von den Leistungen des Herz- und Diabetiszentrums profitieren nicht nur der Standort Bad Oeynhausen und die Gesundheitsregion OWL, sondern Patienten und kooperiende Kliniken auf der ganzen Welt."
Otto Froit nutzte die Gelegenheut, um für Unterstützung der Politiker in Sahen Organspende zu werden: "Rund 230 Patienten warten in Bad Oeynhausen auf ein Herz. Laut Statistik werden 46 von ihnen sterben müssen, weil kein Spenderherz zur Verfügung steht, das darf einfach nicht sein."
Günter Garbrecht, Vorsitzender des NRW-Gesundheitsausschusses versprach zu einem weiteren Termin mit dem Ausschuss vorbeizukommen, um diese Problematik mit den Fachpolitikern des Landes weiter zu erörtern: "Mit diesem Besuch werben wir auch für die drigende Notwendigkeit der Organspende."
Auch auf die jahrzehntelange Verbindung und gute Zusammenarbeit mit den Parlamentatiern seit der Gründung des Herz- und Diabetiszentrums im Jahre 1980 wies Foit abschließend hin: "Ihre Vorgänger hatten großen Anteil daran, dass unser modernes Haus mit seinen hervorragenden Leistungen nun in Bad Oeynhausen steht und einen weltweiten Ruf genießt."
Quelle: NW - Oeynhausener Kurier vom 04.09.2009