Nachrichten zum Thema Presse
Presse„Zweigleisig fahren“
Regionalkonferenz beschließt Aktionen gegen Südtrasse
Bad Oeynhausen. Die Deutsche Bahn könnte auch ohne formelles Planverfahren ein zweites Gleis auf der Südbahntrasse bauen. Das bestätigte Lothar Ibrügger am Montag im Gespräch mit der NW am Rande der Regionalkonferenz „Südbahn“. Dann aber dürften weiterhin nur Dieselloks dort fahren. „Für die Erweiterung der Trasse ist kein Planfeststellungsverfahren notwendig, weil es dieses zweite Gleis schon mal gegeben hat“, sagte Ibrügger. „Aber für die Elektrifizierung muss es ein solches Verfahren geben.“
„Fahren Sie zweigleisig – politischer Druck und Petition“, empfahl Ibrügger Politikern und Bürgern am Montagabend auf der Konferenz in Eidinghausen (wir berichteten gestern exklusiv), „um den zweigleisigen Ausbau der Südbahn zu verhindern.“
Veröffentlicht am 04.05.2011
PresseEin Stopp-Signal für die Südtrasse
Regionalkonferenz verabschiedet Resolution gegen den zweigleisigen Ausbau der Südbahn-Strecke
Bad Oeynhausen. Sie haben Grenzen überschritten: die zwischen Parteien, aber auch die zwischen Städten und Bundesländern. Über 150 Bürger und Politiker aus Bad Oeynhausen, Löhne, Vlotho, Hameln und Coppenbrügge waren sich gestern Abend auf der Regionalkonferenz "Südbahn" einig: Die Südtrasse darf nicht ausgebaut werden. Das unterstrichen die Anwesenden mit einer Resolution und einer Petition an den Bundestag."Ich hoffe, dass Bundesverkehrsminister Ramsauer ernst nimmt, was Sie heute hier sagen", wünschte sich der Landtagsabgeordnete Hans-Christian Markert (Grüne).
Ganz im Eisenbahn-Jargon war gestern viel von Signalen die Rede, von Weichenstellungen. "Der Schlüssel, diese Weiche neu zu stellen und den Ausbau der Südtrasse zu verhindern, liegt in Bad Oeynhausen", sagte Lothar Ibrügger. Der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete und Ex-Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium hatte Anfang des Jahres auf die Pläne für einen möglichen Ausbau der Südbahntrasse zwischen Löhne und Hildesheim aufmerksam gemacht.
Veröffentlicht am 03.05.2011
PresseAuch die Johanniter wenden sich an Ministerin Steffens
Rettungsdienst: Barbara Steffens um Stellungnahme gebeten / Auswirkungen auf den Katastrophenschutz
Bad Oeynhausen (va). Die Johanniter kämpfen um den Rettungsdienst in Bad Oeynhausen. Auch die Unfallhelfer haben nun NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens in die Diskussion eingeschaltet.
Nachdem die SPD-Landtagsabgeordnete Inge Howe die Ministerin in der vergangenen Woche informiert und um eine Einschätzung der Lage gebeten hatte, hat gestern auch der ehrenamtliche Regionalvorstand der Johanniter, Ralf Bröenhorst, die Ministerin um Stellungnahme gebeten.
Hintergrund ist die in der Ratssitzung anstehende Entscheidung über die Zukunft des Rettungsdienstes. Der Vertrag mit den Unfallhelfern über deren Beteiligung am Rettungsdienst in der Kurstadt hatte die Stadt in der vergangenen Woche fristgerecht zum Ende des Jahres gekündigt. Der Vertrag, so die Stadtverwaltung, entspreche nicht geltendem Recht und könne so nicht fortgeführt werden.
Veröffentlicht am 07.04.2011
Presse„Im Grunde seit 108 Jahren aktiv“
Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland gestern an Heinz Steinkamp verliehen
Rahden - MINDEN/RAHDEN (fk) · In und um Rahden ist Heinz Steinkamp schon fast so etwas wie eine Institution. Für sein herausragendes gesellschaftliches Engagement erhielt der 76-Jährige gestern die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aus den Händen von Landrat Dr. Ralf Niermann. Außerdem wurde im Sitzungssaal des Kreishauses Minden Klaus-Dieter Hoffmann (76) aus Porta Westfalica ausgezeichnet.
Dr. Ralf Niermann hatte gut zu tun, die zahlreichen Engagements Heinz Steinkamps abzulesen: Im Grunde sei Heinz Steinkamp schon 108 Jahre aktiv. Und das käme so: 24 Jahre lang stellvertretender Vorsitzender der SPD Rahden (1978 bis 2000 und 2006 bis 2008), 19 Jahre (von 1975 bis 1994) sachkundiger Bürger der Stadt Rahden, 31 Jahre (von 1975 bis 2006) Vorstandsmitglied im Stadtverband Rahden, ab 1996 auch stellvertretender Vorsitzender. 15 Jahre (1994 bis 2009) war er Mitglied im Rat mit den politischen Schwerpunkten Schulwegsicherung, Radwegebau, Arbeit- und Sozialpolitik. Fünf Jahre (1994 bis 1999) war er außerdem stellvertretender Vorsitzender im Sozialausschuss der Stadt. Neben der ausgeprägten sozialen Ader engagierte er sich auch im Naturschutz innerhalb des Wasserverbandes Große Aue sowie der Schulverbandsversammlung Förderschulverband Espelkamp, wo er sich besonders für sozial Benachteiligte eingesetzt hat. Sein Rat wird parteiübergreifend und in der Dorfgemeinschaft Tonnenheide sehr geschätzt. Das bestätigte auch Rahdens Bürgermeister Bernd Hachmann.
Veröffentlicht am 07.04.2011
PresseOrtsverein ehrt treue Mitglieder
Gleich mehrere langjährige Mitglieder hat der SPD- Ortsverein Volmerdingsen bei seiner Jahreshauptversammlung geehrt. Friedrich Wilhelm Ulbricht ist seit 25 Jahren in der Partei, Heinz Schütte seit 40 Jahren, und Helmut Marks bringt es auf 50 Jahre Zugehörigkeit. »Ein Höhepunkt 2010 war für uns ein Spielplatzfest in Volmerdingsen«, berichtete Friedhelm Schäfer. Als wichtiges Zukunftsprojekt benannte er einen Fuß- und Radweg vom Weizenweg entlang der Volmerdingsener Straße bis zum Warmen Krug, da diese Strecke zu einem Zubringer der Nordumgehung werden soll.
Das Foto zeigt (von links) Friedrich Wilhelm Ulbricht, Friedhelm Schäfer, Landtagsabgeordnete Inge Howe, Helmut Marks und Gisela Kaase. LyB / Foto: Lydia Böhne
WB vom 15.03.2011
Veröffentlicht am 15.03.2011
PresseAuf Kosten der Kurstadt
Anzeichen zum Ausbau der Südbahn verdichten sich / IHK und Regionalrat für Anpassung der Nordschiene
Bad Oeynhausen. Die Bahn kommt. Dieser frühere Werbeslogan wird in Bad Oeynhausen mit Grausen wahrgenommen, nachdem Pläne des Bundesverkehrsministeriums bekannt wurden, wonach die Südbahnstrecke für den Güterverkehr ausgebaut werden soll.
Mit dem Thema beschäftigten sich diese Woche die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bielefeld und gestern der Regionalrat in Detmold. Beide Gremien stehen an der Seite Bad Oeynhausens und wollen an der Nordtrasse über Minden festhalten. Unterdessen wird immer deutlicher, dass die Südvariante preisgünstiger zu bauen und bedienen wäre. Auf Kosten der Kurstadt.
Die Bad Oeynhausener befürchten nach der Nordumgehung eine weitere Lärmquelle, bedingt durch einen Ausbau der Südbahn auf zwei Spuren und der damit verbundenen Verlagerung des Güterverkehrs. Noch sind es - wie berichtet - etwa zwei Güterzüge, künftig könnte diese Zahl auf über 100 steigen. Täglich.
Inzwischen formiert sich Gegenwehr. Der Kommunal-Politik schlossen sich die SPD-Landtagsabgeordneten Christian Dahm, Inge Howe und Angela Lück an. Sie äußerten ihre Bedenken in einem Schreiben an NRW-Verkehrsminister Harry Voigtsberger, der sich in der nächsten Verkehrsministerkonferenz für den bestehenden Ausbau der Stecke Minden - Seelze und gegen die Neubewertung der Südtrasse zwischen Löhne und Hameln einsetzen soll.
Veröffentlicht am 10.03.2011
Presse"Dann gibt es für Porta kein Licht am Tunnelende"
SPD-Politiker sprechen mit der Landtagsabgeordneten Inge Howe über Finanzen
Porta Westfalica (mt/dh). Die Finanzen von Stadt und Land standen im Mittelpunkt einer Diskussion, zu der die SPD-Ortsvereine Barkhausen, Hausberge und Holzhausen die Landtagsabgeordnete Inge Howe eingeladen hatten.
Ausgehend von der noch nicht geklärten Haushaltssituation in Düsseldorf sah sich Howe rasch mit der Frage konfrontiert, wie man im Land in absehbarer Zeit zu einem ausgeglichenen Haushalt kommen wolle, wenn gleichzeitig hohe Summen neu aufgenommen würden. Dabei handele es sich überwiegend um Altlasten, lautete die Antwort der Landtagsabgeordneten sowie zusätzlich um eine Milliarde Euro für Bildung. Gebührenfreiheit zunächst für das letzte Kindergartenjahr, Errichtung von Gemeinschaftsschulen auf Wunsch von Kommunen und Abschaffung von Studiengebühren seien unumgänglich, wenn man Chancengleichheit für Kinder aus bildungsfernen Elternhäusern wolle, sagte Howe.
Veröffentlicht am 04.03.2011






