Nachrichten zum Thema Schule und Bildung
Schule und Bildung„Kurze Beine, kurze Wege“ – Grundschulen bekommen Planungssicherheit
„Zurückgehende Schülerzahlen gefährden zunehmend ein wohnortnahes Grundschulangebot, vor allem im ländlichen Raum. Mit dem heute vom Landtag debattierten Antrag zur Situation der Grundschulen gibt es nun klare Vorgaben für die Ausgestaltung und den Bestand von Grundschulen in den nordrhein-westfälischen Kommunen. Die Grundschulen in NRW bekommen endlich Pla-nungssicherheit“, begrüßte Sören Link, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, den Entschließungsantrag ‚Kurze Beine – kurze Wege: Sicherung einer qualitativ hochwertigen und wohnungsnahen Schulversorgung im Grundschulbereich bei rückläufigen Schülerzahlen‘.
Veröffentlicht am 19.10.2011
Schule und BildungFachgespräch zur Entwicklung der Berufskollegs in OWL
SPD-Landtagsabgeordnete erörtern Handlungsbedarf
Düsseldorf/OWL: „Möglichkeiten der Inklusion, der Erhalt der Fachklassen, der Fachkräftemangel und der hiesige Fachlehrermangel standen im Mittelpunkt eines Fachgesprächs zur besonderen Entwicklung der Berufskollegs in OWL“, erklärte Inge Howe, Sprecherin der SPD-Landtagsabgeordneten aus Ostwestfalen-Lippe.
Der Fachlehrermangel an den Berufskollegs mache deutlich, dass dringend neue Wege beschritten werden müssen, um Lehrerinnen und Lehrer gerade für die Berufskollegs zu gewinnen. Zudem befürchten die Berufskollegs zusätzliche Herausforderungen durch den doppelten Abiturjahrgang im Jahr 2013.
Veröffentlicht am 10.10.2011
Schule und BildungSekundarschule nimmt nächste parlamentarische Hürde
Im Anschluss an die heutige Anhörung zur Schulgesetznovelle im Düsseldorfer Landtag erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Renate Hendricks:
„Auch heute bekam der von den Fraktionen von SPD, CDU und den Grünen vorgelegte Gesetzentwurf viel Applaus. Die beteiligten Verbände und Vereine haben überwiegend positiv auf die geplanten Änderungen reagiert und darüber hinaus wertvolle Hinweise zur weiteren Schulentwicklung gegeben. Viele Expertinnen und Experten verwiesen in ihren Statements auf die Ergebnisse der im Frühjahr stattgefundenen Bildungskonferenz, die nun in NRW teilweise schon Wirklichkeit wird. Das ist auch ganz im Sinne unserer Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, die in ihrer Regierungserklärung 2010 formulierte, dass Betroffene zu Beteiligten gemacht werden.
Wir freuen uns insbesondere darüber, dass die kommunalen Spitzenverbände auf die vielseitigen Möglichkeiten verwiesen, die die Städte und Gemeinden nun für eine eigene Schulentwicklung haben werden. Die heute vorgetragenen Argumente und Vorschläge wird die SPD-Fraktion in den kommenden Wochen genau prüfen.“
Veröffentlicht am 05.10.2011
Schule und BildungKurze Beine – kurze Wege
Zum heute von der VBE vorgestellten Gutachten zur Situation an den Grundschulen des Landes erklärt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Renate Hendricks:
„Das Gutachten gibt richtige Hinweise auf erforderliche organisatorische und pädagogische Entwicklungslinien. Um darauf angemessen reagieren zu können, gibt es einen Bedarf an pädagogischen Lösungsmöglichkeiten um vor Ort ein wohnortnahes Schulangebot zu ermöglichen.“
Renate Hendricks: „Wir dürfen daher nicht nur auf die Größen der Klassen schauen, sondern wir müssen verstärkt pädagogische Möglichkeiten des jahrgangs- und klassenübergreifendes Lernen, Lernen in Gruppen und längeres gemeinsames Lernen - auch über die vierte Klasse hinaus - in den Blick nehmen, um eine wohnortnahe Schullandschaft in NRW erhalten zu können.“
Veröffentlicht am 26.09.2011
Schule und BildungStudiengebühren sind sozial ungerecht – daran hat sich nichts geändert
Zur Forderung der CDU-Landtagsfraktion, die rot-grüne Koalition möge eine Kehrtwende in der Hochschulpolitik machen, erklärte Karl Schultheis, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion:
„Noch immer weint die CDU im Düsseldorfer Landtag ihren Studiengebühren Krokodilstränen hinterher. Die Wahrheit ist, dass es Studiengebühren bald nur noch in zwei Bundesländern geben wird. Nach dem Ausstieg Baden-Württembergs bleiben ab 2012/13 nur noch Bayern und Niedersachsen. Selbst in Bayern aber haben Regierungspolitiker kürzlich den Sinn von Studiengebühren in Frage gestellt. Dort erkennt man inzwischen: Studiengebühren schrecken ab und sind sozial ungerecht. Daran hat sich auch für uns nichts geändert.“
Veröffentlicht am 05.08.2011
Schule und BildungKompromiss mit der CDU macht längeres gemeinsames Lernen möglich
Zum heute vereinbarten Schulpolitischen Konsens von SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen erklärt die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Renate Hendricks:
„Mit dem Kompromiss haben wir unser zentrales Anliegen, das längere gemeinsame Lernen, abgesichert. Durch die neue „Sekundarschule“, die viele Aspekte unseres Gemeinschaftsschul-Modells übernimmt, geben wir den Kommunen die Möglichkeit, vor Ort ein leistungsfähiges, qualifiziertes und zukunftsorientiertes Schulangebot zu gewährleisten, das kein Kind zurück lässt. In den Jahrgängen 5 und 6 wird gemeinschaftlich und differenzierend zusammen gelernt, um der Vielfalt der Talente und Begabungen der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden. Ab dem 7. Jahrgang kann der Unterricht auf der Grundlage des Beschlusses des Schulträgers unter enger Beteiligung der Schulkonferenz integriert, teilintegriert oder in mindestens zwei getrennten Bildungsgängen (kooperativ) erfolgen. Dieser Weg ist richtig, dafür haben wir Kompromisse an anderer Stelle machen müssen, die sich aber lohnen. 12 Jahre „Schulfrieden“ in NRW sind ein gutes Signal an die Kinder, Eltern und Kommunen“.
Der „Schulpolitische Konsens für Nordrhein-Westfalen“
Veröffentlicht am 19.07.2011
Schule und BildungWeiterbildungskonferenz lobt Aufstockung der Landeszuschüsse
Im Anschluss an die Weiterbildungskonferenz, die heute im Düsseldorfer Landtag stattfand, erklärte Renate Hendricks, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion:
„Der vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung vorgelegte Bericht zur Situation der Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen bestätigt die guten Grundlagen der NRW-Weiterbildung. Die im Gutachten gemachten Empfehlungen werden wir im Dialog mit den Beteiligten erörtern. Eine vollständige Novelle des Weiterbildungsgesetzes ist aus unserer Sicht jedoch nicht erforderlich. Unbestritten ist, dass die professionelle Weiterbildungsberatung einen größeren Stellenwert bekommen muss. Insbesondere benachteiligte Personengruppen sollen stärker in den Genuss der Weiterbildung kommen. Wir brau-chen Beratungsnetzwerke, die niederschwellig in Zusammenarbeit mir den örtlichen Akteuren arbeiten.
Veröffentlicht am 01.06.2011






