Virtuelle Landtagstour

 

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SPD Minden-Lübbecke

 

NRWSPD - Die Fraktion

 

PresseAbgeordnete wollen sich kümmern

Einträchtig im Einsatz | FOTO: REINHARD ROHLF

Von Baurecht und anderem Behördenärger: Der Petitionsausschuss des Landtages war erstmals zu Besuch

Paderborn. Ihre Ohren ganz nah dran an den Sorgen der Bürger hatten gestern im Kreishaus fünf Abgeordnete des Düsseldorfer Landtages, allesamt Mitglieder des Petitionsausschusses. 30 Bürgerinnen und Bürger - die meisten aus den Kreisen Paderborn, Gütersloh und Herford, kamen zur ersten Paderborner Bürgersprechstunde des Ausschusses.

Gefragt war Frust mit Behörden - etwa der Art, wie ihn zwei Schwerbehinderte aus Paderborn bei der stellvertretenden Ausschussvorsitzenden Inge Howe vorbrachten: Sie hätten sich beim Landrat über ihre Behandlung durch Polizisten beschwert, fühlten sich aber nicht ernst genommen und in ihren Menschenrechten verletzt. Inge Howe: "Wir werden jetzt hören, was der Landrat dazu sagt."

Veröffentlicht am 06.03.2012

 

PresseWenn aus Wut Ohnmacht wird

30 Menschen suchen im Kampf mit Behörden Rat und Hilfe beim Petitionsausschuss

Kreis Paderborn (WV). Wütend, traurig, aufgeregt, hilflos - wenn der Petitionsausschuss des Landtages eine Sprechstunde gibt, dann erleben dessen Mitglieder die komplette Bandbreite menschlicher Emotionen. Das Gastspiel gestern im Paderborner Kreishaus machte da keine Ausnahme.Rita Klöpper (von links), Inge Howe, Sigrid Beer, Ali Atalan und Holger Ellerbrock machten mit dem Petitionsausschuss des Landtages gestern Station im Paderborner Kreishaus.

Fünf Landtagsabgeordnete aus allen fünf Fraktionen hörten sich gestern die Sorgen und Nöte der Bürger mit Behörden an. Ein Fall berührte Sigrid Beer (Grüne) besonders: »Es war ein Ehepaar bei mir, das Silvester vor einem Jahr Opfer einer Gewalttat geworden ist. Die Frau war am Boden liegend getreten und schwer verletzt worden. Viele Menschen sollen drumherum gestanden haben, und trotzdem ist das Verfahren von der Staatsanwalt eingestellt worden.« Ob der Petitionsausschuss helfen kann, steht noch nicht fest, jedenfalls aber wollen Beer und ihre Mitstreiter die Sache verfolgen.

Veröffentlicht am 06.03.2012

 

Presse»Es ist normal, anders zu sein«

NRW-Landesbehindertenbeauftragter Norbert Killewald besucht Schule am Weserbogen

Bad Oeynhausen-Eidinghausen (WB). »Wir möchten uns zugehörig fühlen.« Ann-Kathrin Hauptmeier hat gestern die Gelegenheit genutzt und dem NRW-Landesbehindertenbauftragten Norbert Killewald ihre Bedürfnisse und Ängste als Kleinwüchsige zu erzählen. Der Politiker hat die Schule am Weserbogen besucht.

»Wir haben den Auftrag von der Europäischen Union, eine Inklusion von förderungsbedürftigen Kindern voranzutreiben. Um die richtigen Gesetze für den gemeinsamen Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Kindern zu erlassen, möchte ich einen Einblick in die Praxis bekommen«, erklärt Norbert Killewald. »Wir befürworten die vorgesehene Inklusion, jedoch dauert das Verfahren wesentlich länger als wir dachten«, erzählt die Leiterin der Schule am Weserbogen, Marion Gauert. Sie fühle sich durch die Regierung ausgebremst, da die gesetzlichen Regelungen noch nicht festständen. »Die Inklusion ist ein langwieriger Prozess, der bestimmt 20 bis 30 Jahre dauern wird«, sagte Norbert Killewald.

Schließlich müssten dabei die Schulen, das Jugendamt, das Gesundheitsamt und auch das Sozialamt zusammenarbeiten - eine schwierige Aufgabe neben der Schaffung von Ressourcen und baulichen Maßnahmen. Denn viele körperlich behinderte Kinder scheiterten oft schon daran, eine Regelschule zu betreten, wenn diese nur über Treppenstufen für sie zu erreichen sei. Die Größe der Klassenräume reiche nicht aus, es gebe oft keine Fahrstühle und die Waschbecken und Toiletten würden zu hoch an den Wänden hängen.

Veröffentlicht am 02.03.2012

 

PresseGemeinsames Lernen möglich machen

Norbert Killewald besucht Schule am Weserbogen

Bad Oeynhausen (lid). Um Gesetze verabschieden zu können, ist Praxiserfahrung unerlässlich, so Landtagsabgeordnete Inge Howe. „Das geht nicht ohne Betroffene und Beteiligte.“ Deshalb besuchte der NRW-Landesbehindertenbeauftragte Norbert Killewald gestern die Schule am Weserbogen, um über das Thema „Inklusion und Schule“ zu sprechen.

Zusammen mit Eltern, Lehrern, Vertretern des Schulamts, des Landschaftsverbands Westfalen Lippe, des Kreises und Schülern diskutierte Killewald den Antrag „Zusammen lernen – zusammenwachsen. Eckpunkte für den Weg zur inklusiven Schule“, über den der Landtag in den nächsten Wochen entscheiden wird. Inklusion bedeutet in diesem Fall, dass Kinder mit und ohne Behinderung in einer Klasse gemeinsam unterrichtet werden.

Veröffentlicht am 02.03.2012

 

PresseFrauen wollen "heute für morgen Zeichen setzen"

Internationaler Frauentag am 8. März im BÜZ mit buntem Programm

Minden (mt/um). "Heute für morgen Zeichen setzen". Unter diesem Motto stehen die Veranstaltungen anlässlich des "Internationalen Frauentages "am Donnerstag, 8. März, 19 Uhr, im Bürgerzentrum Johanniskirchhof.

Gemeinsam will der DGB-OWL mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Minden, dem Gleichstellungsausschuss der Stadt Minden und dem BÜZ mit dieser Veranstaltung nicht nur auf die immer größer werdende Schere zwischen Männer- und Frauenlöhnen sowie die sich weiter verschlechternden Karrierechancen für Frauen, sondern insbesondere auf Gleichstellung in der gelebten Praxis aufmerksam machen.

In ihrem Vortrag "Chancengleichheit für Frauen? - Die richtigen Zeichen setzen?" wird die heimische Landtagsabgeordnete Inge Howe aus dem aktuellen Gleichstellungsbericht des Landes berichten und besondere "Knackpunkte" benennen. "Der Weg über prekäre Beschäftigung, Teilzeit, Mini-Jobs führt nur in die Altersarmut und hier gilt es gegenzusteuern", so Inge Howe. Gemeinsam mit den Mitveranstalterinnen wollen die Gewerkschaftsfrauen mit dieser Veranstaltung auf diese Missstände aufmerksam machen.

Veröffentlicht am 02.03.2012

 

PresseTeilnehmer an "Deutscher Meisterschaft" ausgezeichnet

Neujahrsempfang des Schützenkreises Minden in der Kampa-Halle gut besucht / Über 6000 Mitglieder in 68 Vereinen

Minden (htj). Erstmalig richtete der Schützenkreis Minden einen Neujahrsempfang aus. Rund 200 Schützen/innen und Ehrengäste, unter ihnen auch der Kreisehrenvorsitzende Günter Siekmann (Dankersen) sowie viele Ehrenmitglieder, waren der Einladung des Vorstandes des Schützenkreises Minden in den VIP-Raum der Kampa-Halle gefolgt.

Der Empfang diente der Ehrung der teilnehmenden Schützen/innen an den Deutschen Meisterschaften in München, Dortmund und Hannover, der Kommunikation untereinander sowie der Darstellung des Schützenwesens in der Öffentlichkeit. "Wir Schützen leben in dem Zwiespalt, einerseits in der Tradition und in der bestimmten Wortauslegung des "Schützen" in unserer Arbeit dem Gemeinwohl zu dienen, soziale Fehler des täglichen Lebens zu beackern und bestimmt eine nicht unerhebliche verantwortungsvolle Sozial- und Lebensstruktur darzustellen, - aber auch dem uns ureigenen Sport, dem Schießen mit Waffen nachzukommen", so der erste Kreisvorsitzende Rüdiger Eichhorn (Sandtrift Hahler-Straße) in seinen Begrüßungsworten.

Veröffentlicht am 06.02.2012

 

PresseFest als Abschluss der Einbürgerung

Foto: PR

Minden (mt/sk). Mehr als 100 Gäste nahmen kürzlich an der Einbürgerungsfeier des Kreises Minden-Lübbecke im VIP-Raum der Kampa-Halle teil. Zum zweiten Mal wurden Einwanderer eingeladen, die im vergangenen Jahr die Deutsche Staatsbürgerschaft erhalten hatten. Erstmals beteiligte sich auch die Stadt Minden an der Feier.

Bei der Veranstaltung im VIP-Raum der Kampa-Halle unterstrichen Landrat Dr. Ralf Niermann und der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Minden, Egon Stellbrink, die Bedeutung der Einbürgerung. Dadurch seien die Neubürger gleichberechtigter Teil der Gesellschaft. Sie könnten wählen oder selbst für politische Ämter kandidieren und ihre Interessen aktiv vertreten. Sie könnten Wohnort und Beruf frei wählen. Sie könnten ohne Visum in viele Länder reisen, auch außerhalb von Europa, sagte Niermann und betonte, dass mit der neuen Staatsangehörigkeit neben vielen Rechten aber auch Pflichten verbunden seien.

Veröffentlicht am 06.02.2012

 

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