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Frauen wollen "heute für morgen Zeichen setzen"

Presse

Internationaler Frauentag am 8. März im BÜZ mit buntem Programm

Minden (mt/um). "Heute für morgen Zeichen setzen". Unter diesem Motto stehen die Veranstaltungen anlässlich des "Internationalen Frauentages "am Donnerstag, 8. März, 19 Uhr, im Bürgerzentrum Johanniskirchhof.

Gemeinsam will der DGB-OWL mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Minden, dem Gleichstellungsausschuss der Stadt Minden und dem BÜZ mit dieser Veranstaltung nicht nur auf die immer größer werdende Schere zwischen Männer- und Frauenlöhnen sowie die sich weiter verschlechternden Karrierechancen für Frauen, sondern insbesondere auf Gleichstellung in der gelebten Praxis aufmerksam machen.

In ihrem Vortrag "Chancengleichheit für Frauen? - Die richtigen Zeichen setzen?" wird die heimische Landtagsabgeordnete Inge Howe aus dem aktuellen Gleichstellungsbericht des Landes berichten und besondere "Knackpunkte" benennen. "Der Weg über prekäre Beschäftigung, Teilzeit, Mini-Jobs führt nur in die Altersarmut und hier gilt es gegenzusteuern", so Inge Howe. Gemeinsam mit den Mitveranstalterinnen wollen die Gewerkschaftsfrauen mit dieser Veranstaltung auf diese Missstände aufmerksam machen.

"Waren Frauen in der Finanz- und Wirtschaftskrise die Verlierer, für die sich Karriere und Verdienstchancen weiter verschlechtern, sind sie es nach der Krise auch, nichts hat sich geändert", ärgert sich Anne Braszeit, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt.

"Die Verdienstschere in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung hat sich auf 23 Prozent manifestiert, so viel verdienen Frauen weniger als die männlichen Beschäftigten bei gleicher Arbeit, das kann und darf so nicht weitergehen". Frauen wollten neben gleichem Geld für gleiche Arbeit aber auch einen ebenso zügigen beruflichen Aufstieg wie ihre männlichen Kollegen.

Deshalb engagieren sich die DGB-Gewerkschaften - und vor allem die Gewerkschaftsfrauen in der Region, gemeinsam mit den Gleichstellungsstellen - für Entgeltgleichheit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie gleiche Karrierechancen. "Heute für morgen Zeichen setzen", mit diesem Motto wollen die Veranstalterinnen die Kernthemen der Gleichstellung des Internationalen Frauentages in den Mittelpunkt dieser Veranstaltung rücken.

Der zweite Teil ist eine Kulturveranstaltung der besonderen Art: "Kopf hoch, wenn der Hals auch dreckig ist" - Monika Hintsches ist Trude Backes und dieser Name verspricht einen spannenden und erheiternden Abschluss. Interessentinnen sind zu dieser - kostenfreien - Veranstaltung eingeladen.

Quelle: MT-online vom 01.03.2012