Nachrichten zum Thema Presse
PresseArbeiten gehen weiter
Nach Baustopp an der St. Marienkirche fließen nun neue Gelder
Minden (mt). Die Zeichen stehen wieder auf Umbau. Nach einer unfreiwilligen Pause sollen die Renovierungsarbeiten an der St. Marienkirche voraussichtlich ab April weitergehen. Und auch für die Kreuzblumen gibt es neue Sponsoren.
Eigentlich hatte die Gemeinde gehofft, dass die Arbeiten der beiden stark beschädigten Giebel des Gotteshauses bereits bis zum Jahresende 2011 abgeschlossen sind. Zunächst sah auch alles sehr gut. Nachdem die Arbeiten am Südgiebel im Sommer abgeschlossen waren, wurde das Baugerüst umgesetzt, um die Renovierung an der Nordseite nahtlos fortzusetzen. Doch dann gab es unverhofft einen Baustopp. Der Grund: fehlende Gelder.
"Der Bund, unter Mitarbeit des heimischen Bundestagsabgeordneten Steffen Kampeter, hat uns für die Renovierung beider Giebel namhafte Beträge zur Verfügung gestellt", berichtet Pastor Frieder Küppers. Auch das Land habe entsprechende Zuschüsse in Aussicht gestellt. "Doch das Land fährt inzwischen einen drastischen Sparkurs, sodass weitere Zuschüsse leider zunächst abgelehnt wurden", bedauert der Pastor.
Veröffentlicht am 03.02.2012
PresseLand bezuschusst in Minden Kunst und Kultur für Kinder
Pilotprojekt "Kulturrucksack NRW" startet im nächsten Jahr / Stadt erhält 19237 Euro für unterschiedliche Projekte
Minden (mt/um). Die Stadt Minden wurde vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport Nordrhein Westfalen als eine der Pilotkommunen für das neue Programm "Kulturrucksack NRW" ausgewählt.
"Mit dem Kulturrucksack wollen wir den 4246 Mindener Kindern zwischen zehn und 14 Jahren in Minden kostenlose beziehungsweise deutlich kostenreduzierte kulturelle Angebote eröffnen", freut sich die heimische SPD-Landtagsabgeordnete Inge Howe. Minden erhält im kommenden Jahr 19237 Euro, um die Konzeptidee, die mit Vertreterinnen und Vertretern aus Kultur, Schule und Jugendarbeit entwickelt wurde, umzusetzen.
Ende des Monats gibt es das erste Treffen der potenziellen Kooperationspartner (unter ihnen Schulen, Kultureinrichtungen, Kulturschaffende und Jugendhäuser), bei dem der Entwurf weiterentwickelt werden soll.
Veröffentlicht am 23.01.2012
PresseSeismograf für Parlamentsarbeit
Inge Howe berichtet aus der Arbeit des Petitionsausschusses im Landtag / Hilfe gegen Behörden
Minden/Düsseldorf (mt). Als Inge Howe an einem 23. Mai in Lavelsloh geboren wurde, feiert das Grundgesetz bereits den 3. Geburstag. Zum Grundgesetz hat die Mindener Landtagsabgeordnete darüber hinaus noch eine weitere Beziehung.
Im Artikel 17 dieser Verfassung der Bundesrepublik Deutschland wird das Petitionsrecht verankert und im Petitionsausschuss des Landtages Nordrhein-Westfalen spielt Howe, seit sie im Jahr 2001 Abgeordnete wurde, eine führende Rolle. Absprachegemäß - den Vorsitz stellt die stärkste Oppositionspartei - ist sie zurzeit stellvertretende Vorsitzende.
"Der Petitionsausschuss ist der einzige, in dem Parteipolitik keine Rolle spielt", sagt Howe und man sieht der gelernten Krankenschwester an, dass sie Helfen auch als politische Aufgabe begreift. Und stete Einstimmigkeit sei der Grund, warum man schon viel bewegt habe.
Veröffentlicht am 20.01.2012
PresseDichtheitsprüfung nach "Modell Hessen"?
Neuer Gesetzentwurf zur Kontrolle von privaten Abwasserleitungen: Jetzt sollen die Kommunen verpflichtet werden
Minden/Düsseldorf (mt). Nahezu alles, was bisher für die Dichtigkeitsprüfung von privaten Abwasserleitungen nordrhein-westfälischer Häuser galt, ist Makulatur. Das Landesumweltministerium hat am Dienstag den Fraktionen einen Gesetzentwurf zukommen lassen, der wesentliche Änderungen vorsieht.
Ein Rückblick: Seit 1995 gibt es im Baurecht aufgrund einer EU-Verordnung eine Prüfpflicht für private Abwasserleitungen. Die blieb unbeachtet, bis 2007 die damalige CDU/FDP-Regierung im Rahmen der Novellierung des Landeswassergesetzes diese Pflicht ins Umweltrecht verschob. Die Kommunen waren nun gehalten, ihre Abwasserregelungen anzupassen und die Grundeigentümer zur Dichtheitsprüfung bis 2015 zu verpflichten. Das erregte zuerst in Minden, speziell Haddenhausen und Häverstädt, große Verärgerungen, weil die Bürger Kostenlawinen durch notwendige Kanalsanierungen auf sich zukommen sahen, sich ungleich zu öffentlichen Kanälen behandelt sahen und mit der Vorgehensweise der Stadt nicht einverstanden waren.
Veröffentlicht am 20.01.2012
PresseKanal-TÜV: Heimische Abgeordnete uneinig
Kreis Minden-Lübbecke (fha). Einen quasi druckfrischen Gesetzesentwurf der Landtagsfraktionen von SPD und Grünen zur umstrittenen Dichtheitsprüfung von Abwasserkanälen hat die heimische Landtagsabgeordnete Inge Howe (SPD) am Mittwoch in Minden vorgelegt. Die geplante Änderung solle "es leichter machen für die Bürger und die Kommunen", so Howe.
In diesem Zusammenhang kritisierte Howe den FDP-Landtagsabgeordneten Kai Abruszat aus Porta Westfalica, den sie wegen seines Widerstandes gegen eine landesweite Prüfpflicht als "Robin Hood der Dichtheitsprüfung" bezeichnet. Nach allem, was Abruszat bisher zu diesem Thema vorgebracht habe, müsse er über eine Kristallkugel verfügen, denn: "Es gibt noch keine Beschlusslage."
Veröffentlicht am 20.01.2012
PresseDemografischen Wandel auch als Chance wahrnehmen
Stemwede - Die Interessen der Älteren vertreten, ihr Engagement fördern und eine gleichberechtigte Einbeziehung der Älteren in die politische Willensbildung gewährleisten – das haben sich die Mitglieder der AG 60 plus im SPD Gemeindeverband Stemwede auf die Fahne geschrieben.
Um ihre Ziele besser umsetzen zu können, haben die Mitglieder am Freitagabend im Rahmen ihrer Gemeindeverbandskonferenz in Arrenkamp einen Antrag an den Unterbezirksparteitag zur Einrichtung einer Arbeitsgruppe zur Erarbeitung eines „Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes“ für den Mühlenkreis verabschiedet.
Die Stemweder AG 60 plus habe sich in mehreren Sitzungen mit dem Thema kommunale Seniorenpolitik beschäftigt, berichtete der Vorsitzende Günter Bohne. „Uns ist wichtig, dass der demografische Wandel nicht nur als Gespenst oder Mythos, sondern auch als Chance gesehen wird“, machte Bohne deutlich.
Veröffentlicht am 17.01.2012
PresseLWL will Minden "stärken"
NRW-Minister Voigtsberger besucht Preußen-Museum
Minden (mt). "Die Gesamtanlage ist beeindruckend", sagte Harry K. Voigtsberger, der Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, nach einem Rundgang durch das Preußen-Museum in Minden
Zu Besichtigung und einem Gespräch über die Zukunft des Standortes Minden des Preußen-Museums hatte Landrat Dr. Ralf Niermann zahlreiche Entscheidungsträger nach Minden eingeladen. "Das Preußen-Museum ist ein großer Gewinn für unsere Region", so Dr. Niermann, "und nicht etwa eine Belastung."
Für 2012 ist die Finanzierung des Museumsbetriebs mit seinen beiden Standorten in Wesel und Minden gesichert. Im Gespräch ist eine Neuorganisation beider Häuser. Demnach soll der Landschaftsverband Rheinland (LVR) Träger des Preußen-Museums in Wesel werden, Minden soll unter das Dach des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) fallen. Letzterer hat eine zweite Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse bis Ostern vorliegen sollen. Während der LVR weiter in das Museum in Wesel investieren will, ist für Minden eine kleine Lösung im Gespräch.
Veröffentlicht am 11.01.2012






