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NRWSPD - Die Fraktion

 

Schule und BildungCDU-Papier zur Inklusion dokumentiert schwarz-gelbe Zerrissenheit

"Das Positionspapier der CDU-Landtagsfraktion zur Inklusion dokumentiert die Zerrissenheit der schwarz-gelben Koalition in Düsseldorf. Es war nicht nur der Wunsch von SPD und Grüne, einen gemeinsamen Antrag aller Fraktionen zu verabschieden, sondern auch das Anliegen der CDU-Bildungspolitiker. Das hat die FDP aber torpediert. Aus der Not heraus präsentiert die CDU-Fraktion nun ein eigenes Papier, um in dieser bildungspolitisch wichtigen Frage aufzutauchen. Ein Ersatz für ein Votum des Landtags ist das aber nicht. Die SPD im Düsseldorfer Landtag steht nach wie vor zur Inklusion, wie sie die UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen vorsieht", erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, zu dem heute von der CDU vorgelegten Positionspapier.

Veröffentlicht am 22.12.2009

 

Schule und BildungUmfrage beweist, „zusätzliche Sprachförderung“ ist eine Luftnummer

Zur heute veröffentlichten Umfrage zu den Sprachkenntnissen von Erstklässlern des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Britta Altenkamp:

„Der VBE hat genau die richtige Frage gestellt, nämlich ob alle Kinder die Unterrichtssprache Deutsch beherrschen, wenn sie in die Schule kommen. Und genau das tun sie eben nicht. Dieses Ergebnis verwundert uns nicht.

Es belegt lediglich das, was uns Wissenschaftler aus Bildungs- und Hirnforschung, aus Psychologie und Pädagogik seit langem sagen: Die Sprachförderung ist unzureichend. Das Problem wird nicht dadurch gelöst, dass jede Einrichtung 340 Euro pro Kind erhält, das beim Sprachtest 'Delfin 4' durchgefallen ist. Die schwarz-gelbe Landesregierung allerdings weigert sich, den wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechend wirksame Maßnahmen zur Förderung der Sprachfähigkeit der Kinder zu ergreifen.

Veröffentlicht am 11.12.2009

 

Schule und BildungUte Schäfer: Stellen geben keinen Unterricht

Zur Vorstellung des Haushalts für Schule und Weiterbildung im Schulausschuss des Landtages erklärte Ute Schäfer, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion:

"Seit 2005 führt diese Landesregierung die Menschen in Nordhrein-Westfalen hinsichtlich der Unterrichtsversorgung an den Schulen systematisch hinters Licht. Die Jubelarien über die vielen auf dem Papier neu geschaffenen Lehrerstellen helfen den Schulen nicht weiter. Stellen nämlich geben keinen Unterricht. Lehrkräfte geben Unterricht. Und die fehlen in Nordrhein-Westfalen. 5000 Stellen sind an 3200 Schulen in NRW - nach eigenen Angaben der Landesregierung - unbesetzt. Das bedeutet, dass allein dadurch 5 Millionen Stunden Unterricht jährlich ausfallen. Der Ministerpräsident hat sein zentrales Wahlversprechen zur Unterrichtsgarantie gebrochen.

Außerdem ist seit der Regierungsübernahme durch Schwarz-Gelb kein einziger Lehrer und keine einzige Lehrerin eingestellt worden, um die Klassengrößen zu senken. In rund 12.000 Klassen sitzen 30 und mehr Schülerinnen und Schüler. Damit ist bei der Vorstellung des Haushalts 2010 deutlich geworden, dass auch das zweite zentrale Wahlversprechen einkassiert wurde. Die Stimmung an den Schulen hat aufgrund des massiven Unterrichtsausfalls, der viel zu großen Klassen und des eklatanten Lehrermangels einen Tiefpunkt erreicht."

Veröffentlicht am 16.09.2009

 

Schule und BildungRepräsentative Umfrage der Schulleitungsvereinigung bestätigt dramatischen Lehrermangel

Frau Ministerin: Alles nur Lügenkampagnen?

Als Bestätigung der Auswertung der SPD-Fraktion zum Lehrermangel in Nordrhein-Westfalen wertete die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage der Schulleitungsvereinigung NRW (SLV). Laut Medienberichten hat die Studie unter den nordrhein-westfälischen Schulleitungen einen dramatischen Lehrermangel ergeben. Zum Teil fehlten Schulen bis zu acht Lehrkräften.

"Lügen die Schulleiterinnen und Schulleiter, Frau Ministerin?", fragte Schäfer vor dem Hintergrund, dass Schulministerin Barbara Sommer der SPD-Fraktion in Zusammenhang mit der Kritik am massenhaften Unterrichtsausfall wegen des dramatischen Lehrermangels eine Lügenkampagne vorgeworfen hatte.

Veröffentlicht am 31.08.2009

 

Schule und BildungSchulministerin gesteht strukturellen Stundenausfall beim Sportunterricht ein / 500.000 Sportstunden fallen jährlich aus

Als "Eingeständnis strukturellen Unterrichtsaufalls im Fach Sport" wertete die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, die Angaben von Schulministerin Barbara Sommer in ihrer heutigen Pressekonferenz zu den erteilten Sportstunden an den weiterführenden Schulen.

"Die Schulministerin hat heute zum ersten Mal den massenhaften Ausfall von Sportunterricht zugegeben. Ihren eigenen Aussagen zufolge erteilen die Schulen je nach Schulform zwischen 2,5 und 2,9 Stunden Sport in der Woche. Damit fallen wöchentlich rund 12.000 Sportstunden allein an den weiterführenden Schulen in Nordrhein-Westfalen aus. Das wiederum bedeutet einen Unterrichtsausfall von rund 500.000 Stunden im Fach Sport pro Jahr", erklärte Schäfer.

Die SPD-Schulexpertin kündigte an, für den nächsten Schulausschuss zu diesem Thema eine aktuelle Viertelstunde zu beantragen.

Veröffentlicht am 26.08.2009

 

Schule und BildungBaustelle Bildung - im Kreisgebiet fehlen an Schulen 82 Lehrkräfte

Besorgniserregende Lehrerlücke besonders an den Berufskollegs

Minden-Lübbecke: In landesweit 118 Kleinen Anfragen wollte die SPD von der Landesregierung wissen, wie die Lehrerstellensituation konkret vor Ort aussieht. Das Ergebnis ist ernüchternd. Im Kreisgebiet Minden-Lübbecke sind von den vorhandenen 118 Schulen ganze 56 Schulen unterbesetzt. Dort fehlen insgesamt 82 Lehrkräfte. Dies entspreche einem Ausfall von 82.000 Stunden jährlich.

"Die Binsenweisheit, was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr ist leider auch bei uns traurige Realität", fassten die heimischen SPD-Landtagsabgeordneten Inge Howe und Karl-Heinz Haseloh die Ergebnisse ihrer Anfrage zusammen. "Damit bestätigt das Ministerium die Praxiserfahrungen vieler Schüler und Eltern."

Besonders besorgniserregend ist dabei die Lehrerlücke an den Berufskollegs im Kreis Minden-Lübbecke. Hier fehlen 26 Lehrerinnen und Lehrer. "Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise werden wir mit noch mehr Jugendlichen rechnen müssen, die keinen Ausbildungsplatz erhalten und sich für eine Ausbildung am Berufskolleg entscheiden", sind sich Haseloh und Howe sicher.

Veröffentlicht am 20.08.2009

 

Schule und BildungPolemik statt Fakten – Sommer täuscht die Öffentlichkeit über dramatische Lehrerlücke

Ute Schäfer kritisiert, Eltern und Öffentlichkeit würden seit vier Jahren hinters Licht geführt.

"Mit Polemik statt Fakten zieht sich Barbara Sommer aus ihrer Verantwortung als Schulministerin und täuscht bewusst die Öffentlichkeit über die dramatische Lehrerlücke.

Spätestens mit Schulbeginn werden Eltern und Schüler erleben, wie die Realität an den nordrhein- westfälischen Schulen wirklich aussieht", erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD- Landtagsfraktion, Ute Schäfer, zur Pressekonferenz von Schulministerin Sommer.

Die Zahlen der Schulministerin selbst belegten, dass in NRW rund 5.000 Lehrerinnen und Lehrer fehlen. Vorhandene Stellen, die nicht besetzt seien, nützten niemandem. Es bleibt dabei, betonte Schäfer: "Stellen geben keinen Unterricht." Die verheerende Lehrerlücke allerdings habe Sommer auch heute wieder nicht entkräften können.

"Stattdessen formuliert sie Ziele für morgen, die der Ministerpräsident den Wählerinnen und Wählern schon für gestern versprochen hat. Deshalb sind weder die Klassen kleiner geworden, noch gibt es eine transparente Statistik über den tatsächlichen Unterrichtsausfall oder gar die zugesagte Unterrichtsgarantie des Ministerpräsidenten. Eltern und Öffentlichkeit werden seit vier Jahren hinters Licht geführt", kritisierte Schäfer.

Veröffentlicht am 15.08.2009

 

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