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NRWSPD - Die Fraktion

 

Schule und BildungKraft: Niemanden ohne Berufsabschluss zurücklassen

Zu dem heute präsentierten OECD-Bericht "Bildung auf einen Blick" erklärt die stellvertretende SPD-Vorsitzende und NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft:

Der neue OECD-Bericht zeigt eines ganz klar: Wir dürfen in Deutschland keinen jungen Erwachsenen mehr ohne Abschluss zurücklassen. Wir brauchen mehr junge Menschen aus bildungsfernen Familien an den Unis und Fachhochschulen. Das geht nur mit deutlich mehr Studienplätzen und einem starken BAföG. Das geht aber auch nur ohne Studiengebühren. Wie viele OECD-Berichte und Studien braucht es noch, damit auch Union und FDP diese klare Botschaft endlich verstehen?

Die OECD-Studie zeigt, dass die Investition in gebührenfreie Studienplätze sich auch für den Staat mehr als bezahlt macht. Wir können es uns schon aus volkswirtschaftlichen Gründen nicht leisten, dass junge Erwachsene sich aus finanziellen Gründen gegen ein Studium entscheiden. Es ist nicht nur sozial ungerecht, sondern auch ökonomisch unverantwortlich, diesen Zustand weiter zu akzeptieren oder gar mit Instrumenten wie dem schwarz-gelben Stipendienprogramm noch weiter zu verschärfen.

Veröffentlicht am 08.09.2010

 

Schule und BildungSchulleistungsvergleich der Länder ist ein Plädoyer für längeres gemeinsames Lernen

Als Plädoyer für längeres gemeinsames lernen bezeichnete die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, die Ergebnisse des Schulleistungsvergleichs der Länder für Nordrhein-Westfalen:

"NRW gehört zu den Bundesländern, in denen der Zusammenhang zwischen Bildungserfolg und sozialer Herkunft besonders groß ist. Das müssen und wollen wir ändern. Dass Kinder aus Nicht-Akademiker-Familien eine rund fünf mal schlechtere Chance haben, ein Gymnasium zu besuchen, können und wollen wir uns zukünftig nicht mehr erlauben.

Die mäßigen nordrhein-westfälischen Ergebnisse beim Schulleistungstest der Neunklässler und die guten IGLU-Ergebnisse für die Grundschulen zeigen: Wir müssen unseren Kindern die Chance geben, länger gemeinsam zu lernen, um Bildungsgerechtigkeit für alle Kinder und Jugendlichen zu erreichen. Wenn Schülerinnen und Schüler gemeinsam lernen - das beweist die IGLU-Grundschulstudie - erzielen sie bessere Leistungen."

Veröffentlicht am 24.06.2010

 

Schule und BildungTraurige Bildungsbilanz - Wissenschaftler stellen schwarz-gelber Landesregierung schlechtes Zeugnis aus

Zur Bildungsbilanz des "Bochumer Memorandums" erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer:

"2005 war Jürgen Rüttgers Anspruch hoch. 2010 ist der Fall deshalb umso tiefer. Zum Bildungsland Nummer 1 sollte Nordrhein-Westfalen werden. Unteres Mittelmaß ist daraus nach fünf Jahren schwarz-gelber Regierungszeit im internationalen und nationalen Vergleich geworden. Die soziale Spaltung ist weiter gewachsen.

Nicht umsonst haben die Bildungsforscher deutlich gemacht, dass vor allem in den unteren Leistungsbereichen die Ziele nicht erreicht wurden, weil schwarz-gelb Politik nach dem Motto "oben hui und unten pfui" mache. Die schwarz-gelbe Hauptschuloffensive ist krachend gescheitert, wie die hohe Sitzenbleiberquote bei Hauptschülerinnen und Hauptschülern zeigt. Und auch bei der Lehrerversorgung können die vermeintlich guten Zahlen über zusätzliche Lehrerstellen nicht über den eklatanten Lehrermangel an den nordrhein-westfälischen Schulen hinwegtäuschen.

Veröffentlicht am 21.04.2010

 

Schule und BildungDie Portaner Grundschullandschaft in der Diskussion

Porta Westfalica: Schule und Bildung sind traditionelle Themen der Sozialdemokraten. Und sie sind auch eine Herzensangelegenheit für Inge Howe, insbesondere anlässlich der aktuellen Bildungsdiskussion in NRW. Auf Einladung des Portaner SPD-Stadtverbandes sprach Howe ein Thema an, dass „den Menschen unter den Nägeln brennt“.

Im Mittelpunkt Diskussionsabends standen die Portaner Grundschulen. Manche sind bereits geschlossen, anderen droht zukünftig die Schließung. Der Druck auf die kommunale Politik wächst. Der Anforderungskatalog ist seitenlang. Insbesondere das Ganztagsangebot entwickelt sich zum Profil der Schulen und die Eltern werden auf Grund der Aufhebung der Schulbezirksgrenzen wählerischer. Sie vergleichen Bildungsangebote. Eine Entwicklung, die die SPD seit längerem beobachtet.

Die Position der NRW SPD ist dabei eindeutig: „Wir müssen in einem ersten Schritt die Schulbezirksgrenzen wieder einführen“, so Inge Howe.

Veröffentlicht am 01.04.2010

 

Schule und BildungPädagogische Leistung der Gesamtschulen findet wachsenden Zulauf

Zentralabiturergebnisse zeigen beinahe gleich gute Noten wie bei Gymnasien

Minden-Lübbecke: Geht es nach dem Willen der nordrhein-westfälischen Landesregierung, sollen die Gesamtschulen weiter gegängelt werden: sie ist die einzige Schulform, die vom aktuellen Ganztagsausbau ausgenommen wird. Dabei verzeichnet aktuell keine andere Schulform stärkere Anmeldezahlen als die Gesamtschule.

In einem Informationsgespräch ließen sich nun die heimischen SPD-Landtagsabgeordneten Inge Howe und Karl-Heinz Haseloh sowie der SPD-Landtagskandidat Ernst-Wilhelm Rahe von den Gesamtschulleitern im Kreis Minden-Lübbecke über die derzeitige Situation an den Schulen aufklären. „Die Schüler unsere Oberstufen kommen in etwa je zu einem Drittel aus unseren eigenen Unterstufen, von der Realschule und vom Gymnasium“, erklärt Gastgeberin Marina Butschkat-Nienaber, Leiterin der Hüllhorster Gesamtschule.

Veröffentlicht am 27.01.2010

 

Schule und BildungEin Blick nach dem von der CDU regierten Hamburg würde Herrn Kaiser und die NRW-CDU aus der Bildungsmisere retten

Ute Schäfer, bildungspolitische Sprecherin der NRWSPD-Landtagsfraktion

"Wer eine Ahnung davon bekommen will, wie die ideologisch motivierte, im Ständedenken verhaftete nordrhein-westfälische Bildungspolitik des Herrn Kaiser und der NRW-CDU von anderen hochrangigen CDU-Politikern in der Bundesrepublik beurteilt wird, der blicke nach Hamburg. Dort hat der Erste Bürgermeister Ole von Beust (CDU) der Süddeutschen Zeitung (sueddeutsche.de, 07.01.2010) vor einer Woche in einem Interview gesagt:

'Je länger ich mich mit dem Thema befasse, und das ging schon lange vor schwarz-grün los, umso mehr bin ich der Überzeugung, dass unser jetziges System falsch ist. Dieser alte bildungspolitische Ansatz, wonach es drei Grundtypen gibt - den handwerklich Begabten mit wenig Intellekt für die Hauptschule, den mäßig handwerklich Begabten mit mehr Intellekt, der auf die Realschule geht, und den wenig handwerklich Begabten, aber dafür sehr intelligenten Schüler, der Abitur macht - diese Dreiteilung ist Ausdruck veralteten, ständischen Denkens. Das passt nicht mehr in unsere Zeit. (…) Man braucht einfach länger, um die Potentiale von Kindern zu entwickeln und zu fördern.

Veröffentlicht am 15.01.2010

 

Schule und BildungSchulministerin Sommer rechnet sich die Schulwelt schön

Zur heute veröffentlichten aktuellen Statistik des nordrhein-westfälischen Schulministeriums zum Unterrichtsausfall erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer: "Die neue Statistik zum Unterrichtsausfall ist eine unglaubwürdige Schönrechnerei. Die Landesregierung arbeitet mit Taschenspielertricks. Sie vergleicht die aktuellen Zahlen der einzelnen Schulformen mit denen aus dem Jahr 2005, aber nicht mit denen aus dem Vorjahr. So wird zum Beispiel der dramatische Anstieg des Unterrichtsausfalls an den Grundschulen um fast 80 Prozent innerhalb des vergangenen Jahres verschleiert.

Hinzu kommt, dass im Bericht auf Seite 6 auf Unsicherheiten bei den Erhebungen zur Besetzungssituation der Schulen hingewiesen wird. Ergo: An den Ergebnissen bestehen berechtigte Zweifel. Die Landesregierung ist nach wie vor nicht Willens und nicht in der Lage, dem Landtag die versprochene Vollerhebung zum Unterrichtsausfall vorzulegen und damit für Transparenz zu sorgen."

Veröffentlicht am 22.12.2009

 

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