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Repräsentative Umfrage der Schulleitungsvereinigung bestätigt dramatischen Lehrermangel

Schule und Bildung

Frau Ministerin: Alles nur Lügenkampagnen?

Als Bestätigung der Auswertung der SPD-Fraktion zum Lehrermangel in Nordrhein-Westfalen wertete die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage der Schulleitungsvereinigung NRW (SLV). Laut Medienberichten hat die Studie unter den nordrhein-westfälischen Schulleitungen einen dramatischen Lehrermangel ergeben. Zum Teil fehlten Schulen bis zu acht Lehrkräften.

"Lügen die Schulleiterinnen und Schulleiter, Frau Ministerin?", fragte Schäfer vor dem Hintergrund, dass Schulministerin Barbara Sommer der SPD-Fraktion in Zusammenhang mit der Kritik am massenhaften Unterrichtsausfall wegen des dramatischen Lehrermangels eine Lügenkampagne vorgeworfen hatte.

"Wir bleiben dabei: Die eigenen Zahlen der Ministerin haben ergeben, dass an den nordrhein-westfälischen Schulen 5.000 Lehrkräfte fehlen, mehr als 5 Millionen Stunden Unterricht ausfallen und in rund 12.000 Klassen 30 und mehr Schülerinnen und Schüler sitzen. Wenn man die Überhänge, die es an einigen Schulen auch gibt, berücksichtigt, fehlen immer noch 2.200 Lehrkräfte. Aber was hilft es der Förderschule, wenn ihr ein Sonderpädagoge fehlt und die Realschule nebenan einen Geschichtslehrer zu viel hat? Sich die Schulwelt schön zu rechnen und die Kritiker zu beschimpfen, überzeugt Schulen, Eltern, Schülerinnen und Schüler nicht mehr. Sie erleben die gravierenden Mängel jeden Tag aufs Neue", erklärte Schäfer.