Nachrichten zum Thema Schule und Bildung
Schule und BildungInteresse an Gemeinschaftsschule
SPD-Landtagsfraktion informierte vor Ort in Oberlübbe
Minden/Hille (hn). Wird es die Schule der Zukunft? Löst sie die Probleme mit der Hauptschule? Das Pilotprojekt Gemeinschaftsschule in NRW findet viel Interesse bei Pädagogen wie Kommunalpolitikern.
Das war auch bei einer Informationsveranstaltung zu spüren, die die SPD-Landtagsfraktion am Donnerstag in der Bildungsstätte Alte Lübber Volksschule in Oberlübbe anbot. Nicht nur aus der Region, sondern sogar aus Mönchengladbach waren Interessierte gekommen, um bei "Fraktion vor Ort" zu hören und zu diskutieren, ob die neue Schulform etwas für ihren Ort sein kann.
Rede und Antwort standen den Wissbegierigen die Schul-Experten Ministerialrat Ulrich Thünken von der Projektgruppe Gemeinschaftsschule des Schulministeriums und die drei Landtagsabgeordneten Marlies Stotz, Angela Lück und Inge Howe als heimische Vertreterin.
Veröffentlicht am 29.01.2011
Schule und BildungCDU–Papier: Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung
Zum gestern vorgestellten Bildungskonzept der CDU NRW erklärt Renate Hendricks, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD Landtagsfraktion: "Den Anspruch eines wirklichen zukunftsfähigen Bildungskonzeptes kann die CDU mit ihrem Konzept nicht erfüllen. Allerdings beginnt sie sich zu bewegen.
So wird die Bestandsgarantie für die Hauptschule als Schulform aufgegeben. Damit erkennt die CDU das tatsächliche Schulwahlverhalten der Eltern indirekt an. Es bleibt abzuwarten, wie sich die konkrete und pragmatische Entwicklung des Schulangebotes in den Kommunen von NRW auf die Positionierung der CDU mittelfristig auswirkt. Wenn die CDU sich den Entwicklungen im Land nicht verschließt, muss die sie dem Vorbild vieler CDU-regierter Kommunen folgen und sich konstruktiv in die Entwicklung der Gemeinschaftsschule einbringen.“
Veröffentlicht am 12.01.2011
Schule und BildungRenate Hendricks: Pisa-Ergebnisse machen Mut
Zu den heute veröffentlichten Ergebnissen der PISA-Studie erklärt die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende im nordrhein-westfälischen Landtag, Renate Hendricks:
„Die Ergebnisse machen Mut. Sie machen deutlich, dass die Maßnahmen, die unter maßgeblicher Beteiligung der rot-grünen Landesregierung im Jahre 2001 bundesweit auf den Weg gebracht worden sind, gegriffen haben. Seit dem ersten „Pisa-Schock“ haben sich einige Erkenntnisse und Reformen durchgesetzt, für die Sozialdemokraten schon lange eintreten: Bildung muss früh beginnen und allen Kindern zugänglich sein.“
Verbindliche Standards, zentrale Prüfungen, Ausbau von Ganztag und effektiver Umgang mit Lern-zeit haben dafür gesorgt, dass es eine kontinuierliche und nunmehr deutlich erkennbare Leistungssteigerung gegeben hat. Schulen müssen vor diesem Hintergrund ihre Qualitätsprozesse und die Förderung der Kinder verantwortlich selber organisieren. Die Ergebnisse zeigen, dass Lehrer und Lehrerinnen mit der Lernzeit der Schüler und Schülerinnen effektiver umgehen.
Veröffentlicht am 07.12.2010
Schule und BildungGutachten des VBE belegt: Gemeinschaftsschule ist der richtige Weg
„Mit dem Verband Bildung und Erziehung (VBE) hat sich ein weiterer wichtiger Akteur für Gemeinschaftsschulen ausgesprochen. Dies ist ein positives Zeichen dafür, dass die Landesregierung auf dem richtigen Weg ist und die Beteiligten diesen Prozess unterstützen“, kommentiert die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD im nordrhein-westfälischen Landtag, Renate Hendricks, das heute vorgelegte Gutachten des VBE.
Darin kommt der Bielefelder Rechtsprofessor Christoph Gusy zu dem Ergebnis, dass die Gemeinschaftsschule als „gesetzlich zugelassene zusätzliche Schulform“, „mit der Landesverfassung vereinbar“ ist. Insbesondere die sog. „Experimentierklausel“, die die Einführung der Gemeinschaftsschule zunächst als Modell zulasse, sei als Schulversuch zulässig.
Veröffentlicht am 06.12.2010
Schule und BildungSören Link: NRW macht ernst: Menschen mit Behinderungen haben einen Anspruchauf volle Teilhabe an der Gesellschaft
Der schulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Sören Link freut sich über den einstimmigen Beschluss des Landtags vom heutigen Tag, der den Weg zur vollen Teilhabe für alle Schülerinnen und Schüler in NRW frei macht.
„Das Ziel ist klar und deutlich formuliert: Wir werden die UN-Konvention für die Rechte behinderter Menschen in NRW umsetzen. Dieser Beschluss ist ein eindrucksvoller erster Schritt auf einen langen Weg.“
Nun gelte es, dafür zu sorgen, dass Schulen und Kommunen aktiv unterstützt werden, dass Lehrer entsprechende Fortbildungsangebote erhalten und Eltern entsprechend beraten werden.
„Wir werden niemanden überfordern und setzen darauf, unser Ziel schrittweise zu erreichen. Aber wir haben uns heute auf den Weg gemacht – das ist die positive Botschaft des Tages“, so Link.
Mehr zum Thema:
Beschluss des Landtags
Veröffentlicht am 01.12.2010
Schule und BildungGute Argumente für die Abschaffung der Studiengebühren
Zur heutigen Anhörung zur Abschaffung der Studiengebühren in NRW erklärten Karl Schultheis, hochschulpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, und Dr. Ruth Seidl, hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen:
„Eine überwiegende Mehrheit der Fachleute hat sich heute für die Abschaffung der Studiengebühren aus sozialen Gründen und aus Gründen der Chancengerechtigkeit ausgesprochen. Es ist deutlich geworden, dass Studiengebühren mit der Frage der Gerechtigkeit in direktem Zusammenhang stehen. Die finanzielle Situation ist das entscheidende Kriterium für die Aufnahme oder Nicht-Aufnahme eines Studiums und darf junge Menschen nicht länger vom Studium abhalten. Insbesondere diejenigen, die nicht aus einem Akademikerhaushalt kommen, werden abgeschreckt. Es darf kein Talent verloren gehen, wenn man es ernst meint mit der Bildungsgerechtigkeit.
Veröffentlicht am 26.11.2010
Schule und BildungSchulausschuss des Landtags NRW stellt die Weichen auf Inklusion!
Der schulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Sören Link, bezeichnet den heute von SPD, Grünen und CDU gemeinsam vorgelegten Antrag als großen Schritt auf dem Weg zur Umsetzung der UN-Konvention zur Inklusion im Schulsystem. Behinderte und nichtbehinderte Kinder sollen danach künftig gemeinsam lernen.
Nun sei die neue Landesregierung gefragt, gemeinsam mit allen Beteiligten einen Inklusionsplan zu erarbeiten und die personellen und finanziellen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass der Rechtsanspruch aller Kinder auf inklusive Beschulung umgesetzt werden kann.
Veröffentlicht am 24.11.2010






