Nachrichten zum Thema Verkehr
VerkehrGeplant: 100 Züge auf der Südbahn
Bahn will Strecke Löhne - Hameln zweigleisig ausbauen / Abgeordnete und Bürgermeister protestieren
Bad Oeynhausen. Ein bis zwei Güterzüge verkehren derzeit täglich auf der sogenannten Südtrasse zwischen Löhne und Elze bei Hameln. Künftig könnten es rund 100 der bis zu 430 Meter langen Schienenfahrzeuge sein. Das Bundesverkehrsministerium plant den zweigleisigen Ausbau der Strecke.
Noch gibt es dafür kein Gesetzesvorlage, nur eine jetzt (im Internet) veröffentlichte gutachterliche Zielplanung, die frühestens 2015 für praktische Konsequenzen sorgen könnte. Doch die reicht dem heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten Stefan Schwartze und den Landtagsabgeordneten Inge Howe, Angela Lück und Christian Dahm aus, massiven Widerstand bei den Beratungen anzukündigen. "Stuttgart 21 darf sich hier nicht wiederholen", betont Schwartze. Anders als beim Ausbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs müsse hier die Chance genutzt werden, die Wünsche der Bürger zu berücksichtigen.
Veröffentlicht am 15.02.2011
VerkehrSPD begrüßt Programm zur Wintermobilität
„Die SPD-Landtagsfraktion begrüßt das Elf-Punkte-Programm zur Wintermobilität von Landesverkehrsminister Harry K. Voigtsberger. Seine Initiative, die Verkehrsträger an einen Tisch zu holen und einen Erfahrungsaustauch herbeizuführen, trägt bereits erste Früchte. Viele konkrete und konstruktive Vorschläge können umgehend in die Tat umgesetzt werden. Die konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten ist vorbildlich“, erklärte der verkehrspolitische Sprecher der SPDLandtagsfraktion, Jochen Ott, heute in Düsseldorf.
Veröffentlicht am 17.01.2011
VerkehrSPD fordert mehr Investitionen in die Infrastruktur der Deutschen Bahn
„Investitionen in die Infrastruktur der Bahn sind dringend notwendig; das haben die vergangenen Wochen gezeigt. Niemand bestreitet heute mehr, dass die Bahn in diesem Bereich seit Jahren unterfinanziert ist“, erklärte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Rainer Schmeltzer.
Die SPD-Landtagsfraktion unterstütze daher ausdrücklich die Forderung von Landesverkehrsminister Harry Kurt Voigtsberger, die vorgesehene Dividendenausschüttung der Deutschen Bahn in Höhe von 500 Millionen Euro an den Bund nicht vorzunehmen und das Geld stattdessen in Infrastruktur, Fahrzeuge und Personal zu investieren. „Wenn CSU-Bundesverkehrsminister Ramsauer sich allerdings einerseits für mehr Investitionen bei der Deutschen Bahn ausspricht, andererseits aber auf die Dividendenausschüttung zu Gunsten der Bahn nicht verzichten will, dann ist das doppelzüngig. Für ein ‚sowohl als auch‘ ist im Interesse der Sicherheit und des Kundenservice kein Platz“, stellte der SPD-Fraktionsvize fest.
Veröffentlicht am 11.01.2011
Verkehr1,7 Mio. Euro für neuen Radweg zwischen Minden und Hille
Ortsvorsteher freuen sich über einzige Radwegebaumaßnahme des Kreises im Altkreis Minden
Hille/Minden: Der Landtagsabgeordnete Karl-Heinz Haseloh, Mitglied im Verkehrsausschuss des Landtags, hatte sich schriftlich an Landrat Dr. Ralf Niermann gewandt, um zu erfahren wann und wie genau mit den vorgesehenen Bundes- und Landesmitteln an der Kreisstraße der lang ersehnte Radweg gebaut werden soll. Die Antwort stimmt freudig und war Anlass zum Ortstermin, um die Kreistagsabgeordneten und Ortsvorstehern genauer zu informieren.
Der Neubau des Radwegs an der Kreisstraße 13, von der L 764 in Minden bis zur L 772 in Hille einschließlich einer Kurvenbegradigung in der Ortsdurchfahrt Breede ist zur Förderung und zum Bau für dieses Jahr vorgesehen. Der Radwegeneubau soll auf der Südseite erfolgen in einer Breite von 2,25 Metern zuzüglich der Sicherheitsstreifen.
Im Bereich Minden beträgt die Ausbaulänge von der Stemmer Landstraße (L 764) bis zur Stadtgrenze 2334 Meter. Die Baukosten für diesen Abschnitt belaufen sich auf 850.000 Euro zuzüglich des Grunderwerbs.
Im Bereich Hille schließt der Radweg an den bereits vorhandenen Radweg an der Minderheider Str. / L 772 in Holzhausen an. Die Ausbaulänge im Bereich Hille beträgt 1125 Meter, davon werden 721 Meter im Vollausbau – inklusive der Kurvenbegradigung Brede – ausgeführt. Die hierfür ermittelten Baukosten betragen 820.000 Euro zuzüglich des Grunderwerbs.
Veröffentlicht am 19.04.2010
VerkehrÖPNV im ländlichen Raum zukunftsfest gestalten
Busverkehr in 20 Kommunen mit 580.000 Einwohnern
Kreis Herford/Minden-Lübbecke. Sicherlich wissen nur wenige Menschen im Kreisgebiet, die täglich den Bus nutzen, wer den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in den Kreisen Herford und Minden-Lübbecke organisiert und finanziert: es ist die Minden-Herforder-Verkehrsgesellschaft (mhv) mit Sitz in Bad Oeynhausen. Gesetzlicher Träger der mhv sind die beiden Kreise Herford und Minden-Lübbecke. Damit ist die mhv verantwortlich für den Busverkehr in 20 Städten und Gemeinden mit 580.000 Einwohnern. Sie finanziert ca. 140 Buslinien mit insgesamt 24 Mio. Fahrten im Jahr, wobei sie mit 10 Verkehrsunternehmen zusammen arbeitet.
Grund genug für die SPD-Landtagsabgeordneten Karl-Heinz Haseloh, zugleich Mitglied im Verkehrsausschuss des Landtags NRW und Inge Howe in Begleitung ihrer nominierten Kollegen aus dem Wittekindskreis zu fragen, wie sich der Busverkehr gerade im ländlichen Raum in den nächsten Jahren entwickeln wird. Denn es bahnen sich neue Entwicklungen an, wie Achim Overath, Geschäftsführer der mhv, zu Beginn des Gesprächs deutlich macht: „Wir müssen klar unterscheiden zwischen dem, was bis heute gelaufen ist und dem, was uns in den nächsten Jahren begegnen wird“.
So wurden die letzten Jahre geprägt durch eine Ausweitung der Verkehrsleistung auf heute 13,9 Mio. Fahrkilometer pro Jahr. Mit der Einrichtung von Stadtbus-, Ortsbus-, Taxibus- und Bürgerbusverkehren konnten gleichzeitig die kommunalen Zuschüsse ohne Qualitätsverlust im ÖPNV von 15 Mio. Euro im Jahr 2000 auf aktuell knapp 1 Mio. Euro reduziert werden. „In Zeiten knapper Kommunalfinanzen sicherlich ein unterstützender Schritt“, so Overath.
Veröffentlicht am 22.01.2010
VerkehrSteuergeldverschwendung in Millionenhöhe durch die Schließung des Mindener Standorts von StraßenNRW?
Veröffentlicht am 20.12.2008
VerkehrPetitionsausschuss in Bad Oeynhausen
Howe: Ein Teilerfolg in der Aufzugfrage
Am heutigen Dienstag (12.08.08) hat sich der Petitionsausschuss des nordrhein-westfälischen Landtages zu einen Ortstermin am Oeynhausener Bahnhof eingefunden, um sich vor Ort ein eigenes Bild von den Zugangsprobleme für Menschen mit Behinderungen zu den Bahnsteigen zu machen.
Nachdem die Lastenaufzüge, die bisher den Zugang zu den Gleisen ermöglichte, Ende 2007 außer Betrieb gesetzt wurden, haben Rollifahrer keinen Zutritt zum Bahnsteig 2 (Züge in Richtung Düsseldorf), der Bahnsteig 1 (Züge in Richtung Minden) ist nur über einen unbefestigten Weg erreichbar.
Nachdem der Beirat für Menschen mit Behinderungen erfolglose Gespräche mit der Bahn geführt hat, wand sich dieser an den Petitionsausschuss des Landtages. Dieser beraumte für Dezember einen ersten Ortstermin an, dieser wurde angesagt nachdem die Bahn ankündigte 2008 neue Aufzüge zu errichten.
Diese Ankündigung wurde von Seiten der Bahn Anfang Mai relativiert, erst solle ein bundesweites Modernisierungsaudit durchgeführt werden. Nach der Rücknahme der Zusage, setzte die Vorsitzende des Petitionsausschusses Inge Howe (SPD, aus Minden) den heutigen Ortstermin an am Bahnhof an.
Veröffentlicht am 12.08.2008






