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Petitionsausschuss in Bad Oeynhausen

Verkehr


Foto: Rike/pixelio.de

Howe: Ein Teilerfolg in der Aufzugfrage

Am heutigen Dienstag (12.08.08) hat sich der Petitionsausschuss des nordrhein-westfälischen Landtages zu einen Ortstermin am Oeynhausener Bahnhof eingefunden, um sich vor Ort ein eigenes Bild von den Zugangsprobleme für Menschen mit Behinderungen zu den Bahnsteigen zu machen.

Nachdem die Lastenaufzüge, die bisher den Zugang zu den Gleisen ermöglichte, Ende 2007 außer Betrieb gesetzt wurden, haben Rollifahrer keinen Zutritt zum Bahnsteig 2 (Züge in Richtung Düsseldorf), der Bahnsteig 1 (Züge in Richtung Minden) ist nur über einen unbefestigten Weg erreichbar.

Nachdem der Beirat für Menschen mit Behinderungen erfolglose Gespräche mit der Bahn geführt hat, wand sich dieser an den Petitionsausschuss des Landtages. Dieser beraumte für Dezember einen ersten Ortstermin an, dieser wurde angesagt nachdem die Bahn ankündigte 2008 neue Aufzüge zu errichten.

Diese Ankündigung wurde von Seiten der Bahn Anfang Mai relativiert, erst solle ein bundesweites Modernisierungsaudit durchgeführt werden. Nach der Rücknahme der Zusage, setzte die Vorsitzende des Petitionsausschusses Inge Howe (SPD, aus Minden) den heutigen Ortstermin an am Bahnhof an.

Vor Ort waren neben Vertretern der Deutschen Bahn AG, den Mitgliedern des Petitionsausschusses auch der Oeynhausener Bürgermeister Klaus Müller-Zahlmann (SPD), Vertreter des Wittekindshofes, des Behindertenbeirates und des Landesverkehrsministerium vor Ort.

Während des Ortstermins und der anschließenden Besprechnung im Oeynhausener Rathaus kündigte der Vertreter der Deutschen Bahn AG an, dass die Planungen für die neuen Aufzüge wieder aufgenommen werden und dass die Aufzüge bis Mitte 2009 ihren Betrieb aufnehmen sollen.

Inge Howe sieht im heutigen Verhandlungsergebnis einen Teilerfolg, allerdings kündigte sie bereits an, dass falls die Deutsche Bahn AG ihrer Ankündigung der Realisierung der Aufzüge bis Mitte 2009 abzuschließen und diese in Betrieb zu nehmen nicht nachkommt, weitere Schritte gegen die Deutsche Bahn AG eingeleitet wird.