Virtuelle Landtagstour

 

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SPD Minden-Lübbecke

 

NRWSPD - Die Fraktion

 

Schule und Bildung„Wir brauchen keine Diskussion über die Länge der Ferien, sondern über die Flexibilität der Termine.“

Zur Diskussion um die Verkürzung der Ferientage erklärt Renate Hendricks, schulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion:

„Wir brauchen keine Diskussion über die Länge der Ferien, sondern über die Flexibilität der Termine. Damit sollte sich die Kultusministerkonferenz auseinandersetzen. Die von einer Bundespolitikerin der CDU angeschobene Diskussion ist ein hilfloser Akt öffentlicher Affekthascherei.

Im internationalen Vergleich sind die Ferien für die bundesdeutschen Schülerinnen und Schüler nicht zu lang. Auch die sechs Wochen Sommerferien haben sich in der Praxis bewährt. Sie werden von vielen Schülerinnen und Schülern genutzt, um mögliche Defizite aufzuarbeiten und nicht zuletzt, um auch den notwendigen Abstand zur Schule zu bekommen. Kinder brauchen die Chance, auch etwas anderes als Schule zu erfahren. Dafür bieten sich die Schulferien natürlich an, auch um zum Beispiel in Kinder- und Jugendfreizeiten neue soziale Lernorte zu finden. Das ist für alle Kinder, ob aus bildungsbenachteiligten oder bildungsprivilegierten Familien wichtig.“

Veröffentlicht am 08.05.2013

 

Schule und Bildung„Inklusion wird die Schullandschaft in NRW nicht auf den Kopf stellen“

Anlässlich der Einbringung des Gesetzes zur schulischen Inklusion (9. Schulrechtsänderungsgesetz) erklärt Eva-Maria Voigt-Küppers, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion:

„Mit diesem Gesetzentwurf geht NRW einen weiteren wichtigen Schritt hin zu einem inklusiven Schulsystem. Damit haben wir im Blick, jedem Kind den bestmöglichen Bildungsweg zu ermöglichen und kein Kind zurückzulassen. Inklusion wird die Schullandschaft in NRW nicht auf den Kopf stellen. Wir werden die individuelle Förderung jedes Kindes stärken.

Der Gesetzentwurf sieht vor, dass Schülerinnen und Schüler mit und ohne Behinderungen in der Regel in allgemeinen Schulen gemeinsam unterrichtet werden sollen. Entscheidend ist der Elternwille. Damit sorgen wir erstmalig dafür, dass Eltern von behinderten Kindern die gleichen Rechte in der Gestaltung der Schul- und Lebensperspektive ihrer Kinder zugesprochen werden wie Eltern von nicht-behinderten Kindern. Dabei wird berücksichtigt, wo es die beste Möglichkeit der sonderpädagogischen Unterstützung für jedes einzelne Kind gibt. Eine Öffnungsklausel soll den Kommunen zukünftig ermöglichen, auf Förderschulen im Bereich der Lern- und Entwicklungsstörungen zu verzichten. Dabei wird besonders Wert darauf gelegt, dass die vorhandenen Kompetenzen und Netzwerke vor Ort beibehalten werden können.

Nach der heutigen Einbringung des Gesetzes in den Landtag, wird die Beratung an die Fachausschüsse überwiesen und geht in die Verbändeanhörung. Hinweise und Anregungen aus dem Dialog mit den Beteiligten wird die SPD sehr ernst nehmen und in die Überarbeitung des Gesetzentwurfes miteinbeziehen, bevor es zum Schuljahr 2014/15 wirksam wird.“

Veröffentlicht am 25.04.2013

 

Schule und Bildung„Keine Benachteiligung durch Mathematikklausuren im Abitur“

Zur Diskussion um die Mathematikklausuren bei den diesjährigen Abiturprüfungen erklärt Renate Hendricks, schulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion:

„Wir begrüßen, dass das Schulministerium unmittelbar reagiert hat und die Matheaufgaben durch die Aufgabenkommission fachlich geprüft hat – transparent nachvollziehbar auf der Internetseite des Ministeriums.

Die Mathematiklehrer haben Beurteilungsspielraum. Die unterrichtlichen Voraussetzungen können in die Note einfließen. Deswegen ist aus unserer Sicht sichergestellt, dass das Abitur 2013 zu keiner generellen Benachteiligung führt.

Wir können gut verstehen, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Sorgen um Chancengleichheit zum Ausdruck gebracht haben. Klausuraufgaben müssen das Curriculum wiederspiegeln und sprachlich verständlich aufgebaut sein. Wir sehen aber auch, dass viele Abiturientinnen und Abiturienten uns sachlich zurückmelden, dass die Aufgaben lösbar waren. Im Internet sind die landesweiten Erfahrungen nachvollziehbar und transparent für alle zu verfolgen. Ein Blick in die Geschichte der Mathematikklausuren im zentralen Abitur zeigt, dass die Schwere und Umfang der Aufgaben auch in der Vergangenheit die Parlamente beschäftigt haben – nicht nur in NRW.“

Veröffentlicht am 25.04.2013

 

Schule und BildungBenachteiligung der Werkstattlehrer/innen an Berufskollegs muss endlich beendet werden

von links: Wilhelm Schröder, Inge Howe, Hubertus Kramer, Rita Klöpper, Theresia Jotzo und Frank Hoppen

vlbs übergibt Petition an den Landtag

Am Donnerstag (21.03.2013) überreichte Frank Hoppen (Vorsitzender des vlbs Arbeitskreises Fachlehrer) dem Petitionsausschusses des Landtages NRW die Petition „Benachteiligung der Fachlehrer/innen (Werkstattlehrer § 58 LVO) beenden!“. Herr Hoppen erläuterte der Vorsitzenden des Petitionsausschusses, Frau Rita Klöpper, die Kernforderungen der Petition.

Um die Benachteiligung der Werkstattlehrer/innen zu beenden, sei eine Übernahme in die Pflichtstundenregelung unumgänglich. Lehrerinnen und Lehrer an Berufskollegs müssten 25,5 Stunden unterrichten, während Werkstattlehrer/innen 30 Unterrichtsstunden zu erbringen hätten. Diese ungleiche Behandlung sei nicht zu rechtfertigen, so Hoppen, zumal in allen anderen Bundesländern für diese Lehrergruppe die Pflichtstundenregelung gelte.

Weiter fordere man die Angleichung der Schlüsselung der Beförderungsstellen (Fachlehrer A10/11 und Technischen Lehrer A11/12) auf 35:65, wie bei allen anderen Laufbahngruppen an Berufskollegs auch. Werkstattlehrer sollten nach erfolgreicher Praktisch-Pädagogischer Einführung und absolvierter Bewährungszeit in eine Planstelle nach A 10 bzw. entsprechende Tarifeinbindung EG 10 übergeleitet werden.

Zudem müssten Möglichkeiten zur berufsbegleitenden Weiterqualifizierung für entsprechend qualifizierte Fachlehrer geschaffen werden. Dem sollte die ausstehende Dienstrechtsreform Rechnung tragen und die dazu notwendigen Rahmenbedingungen schaffen.

Im Gespräch mit den Vertreterinnen und Vertretern des Landtages, Frau Klöpper, Frau Inge Howe und Herrn Hubertus Kramer, machte der Vorsitzende des vlbs, Wilhelm Schröder, deutlich, dass sich das Profil des Werkstattlehrers verändert habe. Technische Innovationen und handlungs- und projektorientierter Unterricht in Lernfeldern stellen neue Anforderungen an diese Berufsgruppe. Hier sei insbesondere die berufsbegleitende Weiterqualifizierung gefragt. Fachlehrer trügen zum Gelingen der dualen Ausbildung und damit zum wirtschaftlichen Erfolg von NRW bei.

Dies müsse sich auch in den Rahmenbedingungen widerspiegeln: Übernahme in die Pflichtstundenregelung, genügend Beförderungsstellen und Möglichkeiten zur berufsbegleitenden Weiterqualifizierung.

Quelle: Pressemitteilung des vlbs

Veröffentlicht am 18.04.2013

 

Schule und BildungKarl Schultheis: „Eine Milliarde Euro mehr vom Bund für die Hochschulen in NRW“

Mit dem „Hochschulpakt 2020“ investieren Bund und Länder gemeinsam in den Ausbau zusätzlicher Studienmöglichkeiten. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat einer erheblichen Ausweitung der Vereinbarung zugestimmt. Dazu erklärt Karl Schultheis, hochschulpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktionen:

„Die hartnäckigen Verhandlungen von NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze haben sich ausgezahlt: Es gibt eine Milliarde Euro mehr vom Bund für die Hochschulen in NRW. Zusammen mit der Co-Finanzierung des Landes stehen damit bis 2015 zusätzlich zwei Milliarden Euro zur Schaffung von weiteren Studienplätzen und guten Studienbedingungen zur Verfügung.

Veröffentlicht am 12.04.2013

 

Schule und BildungEva-Maria Voigt-Küppers / Renate Hendricks: „Inklusion wird die Schullandschaft in NRW nicht auf den Kopf stellen“

NRW geht mit dem 9. Schulrechtsänderungsgesetz einen weiteren wichtigen Schritt hin zu einem inklusiven Schulsystem. Dazu erklären Eva-Maria Voigt-Küppers, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, und Renate Hendricks, schulpolitische Sprecherin:

Renate Hendricks: „Wir werden die parlamentarischen Beratungen zügig führen, damit sich Kommunen, Lehrerinnen, Lehrer und Eltern, insbesondere aber alle Schülerinnen und Schüler auf die Veränderungen zum Schuljahr 2014/15 vorbereiten können. Kein Gesetz verlässt das Parlament so, wie es dort eingebracht wurde.
 
Inklusion wird die Schullandschaft in NRW nicht auf den Kopf stellen. Mit Sorgfalt und Verantwortung wird sich das Schulsystem in eine Schullandschaft wandeln, die die Förderung jedes Kindes als Auftrag hat.
 
Wir fangen in NRW nicht bei null an, denn wir haben mit dem gemeinsamen Unterricht bereits viele gute Erfahrungen in den Schulen. Zu den besten Schulen des gemeinsamen Lernens, ausgezeichnet mit dem Jakob-Muth-Preis, gehören seit Jahren auch Schulen aus NRW.“
 
Eva-Maria Voigt-Küppers: „Ein inklusives Schulsystem braucht Zeit, um zu wachsen. Dabei wird nicht zum Stichtag der Hebel umgelegt, sondern die regionale Schulentwicklung wird das Tempo vorgeben.
 
Die individuelle Förderung jeder Schülerin und jedes Schülers in den allgemeinen Schulen wird damit neu akzentuiert. Wir wollen kein Kind zurücklassen, sondern jedes Kind erfolgreich zu einem Schulabschluss führen.
 
Dabei werden Kenntnisse und Qualifikationen aus dem ‚Modellversuch Kompetenzzentren‘ zielorientiert aufgegriffen. Als Unterstützungssysteme oder Schwerpunktschulen können sie einen wichtigen Beitrag zur Umwandlung in eine inklusive Bildungslandschaft leisten. Wir unterstützen das Schulsystem nach dem Prinzip der Prävention.“

Veröffentlicht am 21.03.2013

 

Schule und BildungRuth Seidl/Karl Schultheis: „Hochschulen sind für den doppelten Abiturjahrgang gut aufgestellt“

Anlässlich der Anhörung zum doppelten Abiturjahrgang erklären Ruth Seidl, hochschulpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, und Karl Schultheis, hochschulpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion:

„Die Panikmache der Opposition von einem angeblichen ‚Studier-Gau‘ und Chaos beim doppelten Abiturjahrgang ist von den anwesenden Sachverständigen nicht bestätigt worden.

Die NRW-Hochschulen sind für den doppelten Abiturjahrgang finanziell und organisatorisch gut aufgestellt. An allen Hochschulstandorten wird in großem Umfang Personal eingestellt, es werden neue Gebäude und Räumlichkeiten geschaffen sowie Mensen und studentischer Wohnraum ausgebaut.

Wenn nun aber mehr Studentinnen und Studenten als zunächst geplant an die Hochschulen kommen, muss der zwischen NRW und dem Bund vereinbarte Hochschulpakt anpasst werden. In Bayern und Baden-Württemberg wurden die finanziellen Belastungen des doppelten Abiturjahrgangs vom Bund voll mitgetragen. Das muss auch für NRW gelten.“

Veröffentlicht am 13.03.2013

 

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