Auf dem Foto v.l.n.r.: Inge Howe MdL, Günter Meyer, Ute Horstmann, Hans-Jürgen Weber, Gerd Borchers und Ulrich Pock
MdL Inge Howe und SPD-Arbeitskreis besuchen Verein Zentrallager
Minden. "Unsere Beschäftigungsmaßnahme "Palette" für bis zu 35 Erwerbslose pro Halbjahr mussten wir bereits einstellen. Und wenn die von der Bundesregierung geplante sogenannte Instrumentenreform bei der Arbeitsförderung wie vorgesehen umgesetzt wird, dann werden wir wohl auch unser Möbellager und den Wertstoffhof dichtmachen müssen, das betrifft dann weitere 55 Erwerbslose pro Halbjahr".
Auf die verheerenden konkreten örtlichen Folgen der von der schwarz-gelben Bundesregierung geplanten enormen Kürzungen bei der Beschäftigungsförderung wies jetzt der Geschäftsführer des Vereins "Zentrallager" Gerd Borchers anlässlich eines gemeinsamen Besuches der heimischen Landtagsabgeordneten Inge Howe (SPD) und des Arbeitskreises Soziales und Arbeit der SPD-Kreistagsfraktion hin.
Neben dem Wegbrechen der bewährten Integrationsangebote für Langzeitarbeitslose würde das Aus aller genannten Maßnahmen auch den Wegfall von 12 Stellen für Sozialpädagogen, Anleiter und Verwaltungsmitarbeiterinnen bedeuten. "Ein herber Schlag ins Kontor", so Borchers, der auch auf die allgemeinen Folgen für die Träger solcher Maßnahmer hinwies: "Wenn die von der Bundesregierung vorgesehene Kürzung der Zuschüsse pro Teilnehmerplatz von 496 Euro auf 30 Euro (einzelne besondere Maßnahmen könnten noch ausnahmweise mit 150 Euro Förderung rechnen) Platz greift, dann werden sich viele Institutionen aus diesem Tätigkeitsfeld verabschieden müssen: Unter diesen Bedingungen ist eine qualifizierte Integration und Förderung gerade von arbeitsmarktfernen Menschen dann nicht mehr möglich".






