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Howe setzt sich für höhere Frauenquote in technischen Berufen und Studiengängen ein

Landespolitik

Die pauschale Formel „je mehr Technik, desto weniger Frauen“ will Inge Howe, SPD-Landtagsabgeordnete aus Minden nicht länger hinnehmen. „Die eingeschränkte Berufswahl von Frauen – trotz bester fachlicher und persönlicher Voraussetzungen – zeigt, dass viele Chancen ungenutzt und wertvolle Qualifikationen unentdeckt bleiben“, erklärt die engagierte Frauenpolitikerin.

Howe: „Angesichts steigender Qualifikationsanforderungen und des erklärten Fachkräftemangels liegt es im Interesse der Wirtschaft, junge Frauen stärker für technisch qualifizierte Berufe zu entdecken.“ Deshalb solle die Landesregierung kurzfristig ein Handlungskonzept zur Förderung junger Frauen in zukunftsfähige Berufe vorlegen. Dies beantragt die SPD-Landtagsfraktion in der heutigen Plenarsitzung des nordrhein-westfälischen Landtags. Zudem sollen vorhandene Förderprogramme im Schul- und Ausbildungsbereich dahingehend überprüft werden, inwieweit sie Frauen und Mädchen zugute kommen.

Hintergrund: Mehr als die Hälfte der jungen Frauen, die eine betriebliche Berufsausbildung aufnehmen, sind in nur 10 von insgesamt rund 350 Ausbildungsberufen anzutreffen. Dazu gehören Berufe wie Arzt- und Zahnarzthelferin, Friseurin und Bürokauffrau. Technische und gewerbliche Berufe sind dagegen kaum vertreten.