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"Goldenes" Jubiläum beim Ortsverein Holtrup-Vennebeck-Costedt

Ortsverein


von linvon links: Ratsmitglied Siegfried Linder, die Jubilare Willi Diekmann und Walter Menk, MdL Inge Howe

Landtagsabegordente informiert über Sachstand NRW-Haushalt

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Holtrup-Vennebeck-Costedt konnte der Vorsitzende Wolfgang Lücke in der Gaststätte „Zum Blauen Bock“ wieder erfreulich viele Mitglieder begrüßen. Herzlich empfangen wurde als Gast auch die heimische SPD-Landtagsabgeordnete Inge Howe.

Höhepunkt des Abends war die Ehrung zweier langjähriger Parteimitglieder. Sein silbernes Parteijubiläum mit 25 Jahren Mitgliedschaft beging Walter Menk aus Vennebeck. Besonders gewürdigt wurde das „Goldene“ von Willi Diekmann aus Holtrup, der seit 50 Jahren Genosse ist. Lücke bedankte sich unter Applaus der Versammlung bei beiden Jubilaren mit einem Blumenstrauß für ihre langjährige Treue zur Partei. Die Ehrennadeln und Urkunden der SPD wurden überreicht von Inge Howe, die gleichzeitig Glückwünsche der Parteivorsitzenden aus Düsseldorf und Berlin, Hannelore Kraft und Siegmar Gabriel überbrachte. Zu den ersten Gratulanten zählte auch Ratsmitglied Siegfried Linder.

In ihrem anschließenden Bericht aus dem Düsseldorfer Landtag informierte Inge Howe dann besonders über die derzeitige Lage zum Landeshaushalt. Dabei wurde klar, dass die Neuverschuldung zum weitaus größten Teil aus Versäumnissen der Vorgängerregierung resultiert. So wurden insbesondere die Risiken aus der Schieflage der Westdeutschen Landesbank und die Umsetzung von Urteilen des Verfassungsgerichtes von Schwarz-Gelb nicht eingerechnet. Ein Teil dieser überfälligen Maßnahmen, die wie z.B. die Rückzahlung von Beiträgen zum Solidarpakt Ost auch zu einer Entlastung der Kommunen führt, wurde von der neuen Landesregierung inzwischen umgesetzt. Aus der Versammlung wurde kritisiert, dass diese Hintergründe und Zahlen bisher nicht in überschaubarer und kompakter Form in die Öffentlichkeit getragen wurde.

Im weiteren Verlauf der Versammlung nahm dann die zukünftige Verkehrssituation in den drei Ortsteilen breiten Raum ein. Begrüßt wurde einhellig die für 2012 avisierte Fertigstellung des Bahnüberführung „Im Kirchfeld“ nebst Ausbau der Ortsumgehung „Dammweg“. Deutlich bemängelt wurde dagegen, dass bislang noch keine befriedigende Planung für die Anbindung an die B 482 vorliegt. Hier will der zuständige Landesbetrieb Straßen NRW zunächst die Freigabe der Bauwerke abwarten und dann anhand einer Verkehrszählung über weitere Maßnahmen entscheiden. Die Genossen befürchten in Kenntnis der Verkehrslage vor Ort, dass es so an diesem neuralgischen Knotenpunkt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommt, die viele Kraftfahrer dazu verleiten werden, weiter die Ortsdurchfahrten zu nutzen. Die angestrebte Verkehrsberuhigung in den drei Ortsteilen dürfte damit nur bedingt erreicht werden. Nachdem es im Bereich der Einmündung schon zu schweren Verkehrsunfällen gekommen ist, sehen die Genossen auch die Gefahr weiter steigender Unfallrisiken. Gemeinsam mit Inge Howe wurden Möglichkeiten erörtert, auf politischem Wege für die schnellere Umsetzung einer akzeptablen Lösung zu kommen.

Abschließend wurden noch die für 2011 anstehenden Veranstaltungen des Ortsvereins besprochen. Als nächstes stehen ein öffentlicher Informationsabend der Stadtwerke Porta Westfalica zum Thema „Blauer Strom“ 30.03.2011 und ein ebenfalls öffentlicher Dämmerschoppen am 18.04.2011 auf dem Programm, wozu schon jetzt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen werden