
Amtlich bestätigt: Bestehende Lärmschutzwand erfüllt Anforderungen nicht mehr
Bad Oeynhausen-Rehme (PeSt). Beifall für Inge Howe, Beifall für den einstimmigen Beschluss des Petitionsausschusses, der sich für den Bau einer verbesserten Lärmschutzwand in Rehme ausgesprochen hat. „Unsere Lärm-Messungen von 80 Dezibel sind durch Messungen vom Landesbetrieb Straßen NRW bestätigt worden“, so die SPD-Landtagsabgeordnete und Ausschuss-Vorsitzende Howe.
Die zugleich warnend den F inger hob: „So schnell wird das aber nichts werden.“ Denn für den Lärmschutz sei der Bund zuständig und da müssten zunächst die Haushaltsberatungen abgewartet werden. „In zwei bis drei Jahren wird es eine neue Lärmschutzwand geben, dann aber auf der gesamten Länge“, hofft Inge Howe.
Was den Rehmer Initiator Horst Krüger nicht verstimmte: „Jetzt haben wir solange damit gelebt, dann werden wir diese Zeit auch noch überstehen.“ Im Schreiben des Ausschusses an Krüger heißt es: „Aktuelle lärmtechnische Untersuchungen haben ergeben, dass im fraglichen Bereich an der A 30 die maßgeblichen Grenzwerte für Lärmsanierung . . . überschritten werden. Darüber hinaus erfüllt die bestehende Lärmschutzeinrichtung nicht mehr die erforderlichen schallphysikalischen Anforderungen.“
Gut 30 Interessierte waren gestern zum Rehmer Marktplatz gekommen, wo Inge Howe diese Neuigkeit verbreitete. Darunter auch Siegfried Reker und Herbert Althoff vom Holloweg. Dort besteht überhaupt kein Lärmschutz zur A 2 – eine neue Herausforderung für den Petitionsauschuss.
© 2010 Neue Westfälische
Bad Oeynhausener Kurier, Dienstag 23. März 2010
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