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Krematoriums-Gegner schreiben Petition

Presse

Ein ablehnender Bescheid auf einen Bauantrag, eine Abschiebung einer alleinerziehenden Schwangeren mit ihren Kindern nach Afghanistan, Parkbänke, die von Drogendealern als Treffpunkt benutzt werden und 170 verlorene Quadratmeter Grundstück: Fälle, wie sie das Leben schreibt, merkt der Landtagsabgeordnete Reinhold Sendker (CDU) an. Gemeinsam mit den Kolleginnen Elisabeth Veldhues (SPD) und Inge Howe (SPD) sowie Franz Muschkiet von der Landtagsverwaltung berichtet er vor der Presse über die Bürgersprechstunde des Landes-Petitionsausschusses, die am Montag in Coesfeld stattfand. 25 Bürger kamen ins Kreishaus und trugen ihre Anliegen persönlich vor.

Ein Fall war sehr interessant, informiert Vorsitzende Howe. Es ging um den Bestand des Krematoriums in Dülmen. Die Antragssteller haben interessante Aspekte genannt. Zum einen diskutierten sie die Standortfrage, denn nach ihrer Meinung habe ein Krematorium in einem Gewerbegebiet nichts mehr mit der Würde des Menschen zu tun. Und weiter: Außerdem war ihre Frage, was denn eigentlich aus dem Schornstein herauskommt. Ein Chemiker war dabei, der Unterlagen mitgebracht und auf den Umweltschutz aufmerksam gemacht hat. Dieses Gespräch hat uns sehr beeindruckt, so die Vorsitzende.

Uns ist es wichtig die Gespäche mit den Bürgern auf gleicher Augenhöhe zu führen, so Veldhues. Und ich muss sagen, alle waren sehr gut vorbereitet. Sendker ergänzt: Es war keiner da, der irgendwie einfach nur Dampf ablassen wollte. Eins ist sicher: Das Anliegen jedes Bürgers stehe im Vordergrund, so Howe. Alles werde bearbeitet und beantwortet, versprach sie.

Bitten oder Beschwerden an petitionsausschuss@landtag.nrw.de. Informationen 0211/8842417 oder 8842420. |www.landtag.nrw.de

Quelle: westline.de-Kreisredaktion AZ, DZ, WN (Kreis Coesfeld)