
Mit Verwunderung haben SPD und GRÜNE die Erklärung von sieben Verbänden zur Inklusion zur Kenntnis genommen, in der sie die Landespolitik auffordern, mehr Mittel für die Inklusion zur Verfügung zu stellen. Der Erlass aus dem Schulministerium von 2010, dem Wunsch der Eltern nach Gemeinsamen Unterricht, wo immer es geht, nachzukommen, hat die Inklusionsentwicklung in NRW massiv nach vorne gebracht. Die Landesregierung hat zudem die Mittel dafür erheblich aufgestockt. Dazu erklären die bildungspolitischen Sprecherinnen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen, Renate Hendricks und Sigrid Beer:
Renate Hendricks: „Rot-Grün hat seit 2010 kontinuierlich die Mittel für Inklusion ausgebaut und sie in zwei Jahren mehr als verdoppelt. Auch der Entwurf für den Haushalt 2013 weist erneut eine Mittelausweitung aus: So werden die Stellen für den Gemeinsamen Unterricht in der Sekundarstufe I noch mal um über 40 Prozent auf 1000 erhöht. Gleichzeitig wird die Klassengröße bei GU-Klassen gesenkt und die dafür nötigen Stellen zusätzlich bereitgestellt. Rot-Grün unterfüttert die flankierenden Maßnahmen im Inklusionsprozess mit den nötigen Ressourcen: 53 Koordinationsstellen für Inklusion unterstützen die regionale Schulentwicklung vor Ort, mit 100 Stellen werden die Schulen unterstützt, die den Einstieg in die Inklusion gehen.“






