
Ute Schäfer erklärt, nach den Fehlern im ersten Zentralabitur sei die Landesregierung wieder nicht in der Lage, korrekte Prüfungsunterlagen sicherzustellen.
Wie im vergangenen Jahr ist es auch beim zweiten Zentralabitur in Nordrhein- Westfalen zu Pannen bei den Prüfungsaufgaben gekommen. Bisher sind drei Fehler bekannt geworden.
Danach enthielt eine Klausur im Leistungsfach Erdkunde eine falsche Zahlenangabe, die erst weit nach Beginn der Klausur korrigiert wurde. Im Fach Leistungskurs Pädagogik wurden die Schülerinnen und Schüler durch ein falsches Wort irritiert. In einem dreiseitigen Aufsatz des US- amerikanischen Psychoanalytikers Bruno Bettelheim "Schulleistungen - ein Thema, an dem sich die Geister scheiden" wurde an einer Stelle das Wort "bewusst" zu "unbewusst" und somit eine völlig andere Interpretationsgrundlage geschaffen. Im Leistungskurs Geschichte wurde schlicht eine zeitliche Angabe vergessen.






